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Fahrradfreundlich: Frankfurt in der deutschen Top 10

Zugeparkte Radwege? Ewig rote Ampeln? - Von wegen! Hessens Radfahrer geben ihren Städten inzwischen eher gute Noten. Vor allem in Frankfurt hat sich die Situation für Radler laut einer Studie deutlich gebessert.
Frankfurt. 

Die Stadt Frankfurt zählt zu den zehn fahrradfreundlichsten Großstädten in Deutschland. Das geht aus einer Befragung von rund 80 000 Radlern für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hervor. Danach belegt die Mainmetropole zwar bundesweit nur den neunten Platz - hat sich aber gegenüber dem letzten Fahrradklima-Test 2005 deutlich aus dem Mittelfeld hervorgearbeitet, wie der ADFC am Freitag in Berlin berichtete. Absolutes Schlusslicht im Städteranking der Radfahrer ist neben Wuppertal die Landeshauptstadt Wiesbaden.

In der Gruppe der mittelgroßen Städte verbesserten sich in Hessen vor allem auch Kassel und Darmstadt. Die südhessische Wissenschaftsstadt liegt nun bundesweit auf Platz 14, Kassel auf Platz 19. Offenbach rangiert auf Platz 21 der deutschen Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern.Zur radfreundlichsten Kleinstadt in Hessen wählten die Radler Mörfelden-Walldorf. Bundesweit liegt die Kommune südlich von Frankfurt damit in ihrer Kategorie auf dem 18. Platz.

Überdurchschnittlich gut bewerteten die Frankfurter nach Angaben der Stadt unter anderem das Radwegenetz und die Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Als großes Problem wurden Hindernisse und Falschparker auf Radwegen sowie die Führung des Radverkehrs an Baustellen gesehen. Auch die Breite der Radwege traf auf Kritik. «Die Radlust ist in unserer Stadt der kurzen Wege angekommen», sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne), «nun heißt es weitermachen. Denn es sind noch ganz schön viele Lücken zu schließen».

Der fünfte ADFC-Fahrradklima-Test wurde vom infas Institut für Sozialforschung in Bonn erhoben. Zwischen September und November 2012 wurden in 332 deutschen Kommunen rund 80 000 Befragungen durchgeführt. Da die Zielgruppe ausdrücklich Radfahrer waren, ist die Erhebung kein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung.

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