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Weinversteigerung: Frühjahrs-Weinversteigerung lockt Bieter mit JFK-Wein

Bei der Frühjahrs-Weinversteigerung im Kloster Eberbach soll ein Tropfen mit besonderem internationalen Flair unter den Hammer kommen - ein 1936er edelsüßer Spätburgunder vom Assmannshäuser Höllenberg.
Der Geschäftsführer der Hessischen Staatsweingüter Dieter Greiner. Foto: Roland Holschneider/Archiv Der Geschäftsführer der Hessischen Staatsweingüter Dieter Greiner. Foto: Roland Holschneider/Archiv
Eltville. 

Bei der Frühjahrs-Weinversteigerung im Kloster Eberbach soll ein Tropfen mit besonderem internationalen Flair unter den Hammer kommen. Auf der Liste steht ein 1936er edelsüßer Spätburgunder vom Assmannshäuser Höllenberg. Einen Wein aus der selben Lage und Rebsorte habe US-Präsident John F. Kennedy bei einem Besuch in Wiesbaden 1963 geschenkt bekommen, erklärte der Geschäftsführer der Hessischen Staatsweingüter Dieter Greiner in Eltville. Die Flasche für den prominenten Ehrengast stammte allerdings damals aus dessen Geburtsjahrgang 1917. JFK hatte die hessische Landeshauptstadt im Sommer vor seiner Ermordung besucht.

Er hoffe natürlich, dass ein Wein mit einer solchen Geschichte die Bieter beflügele, sagte Greiner. „Eine Versteigerung ist aber immer eine Wundertüte.” Besondere Raritäten erzielten üblicherweise Preise zwischen 2000 und 5000 Euro. Dass ein Wein mehr als 10 000 Euro in die Kasse bringt - das sei zuletzt 2006 der Fall gewesen mit einer 1920er Trockenbeerenauslese vom Steinberg.

Im Kloster Eberbach wird seit rund 210 Jahren Wein versteigert. Dieses Mal stehen besonders die Jahrgänge 2006, 1996, 1986, 1976 und 1966 im Fokus. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 1987, als ein deutsch-kanadischer Unternehmer für 53 000 DM (27 100 Euro) eine Flasche Johannisberger Riesling aus dem Jahr 1735 ersteigerte.

(dpa)
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