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Prozessurteil: Fünf Jahre Haft nach Messerattacke - Streit um Wohnung

Foto: Peter Steffen (dpa)
Frankfurt. 

Nach einem Streit um die Nutzung einer Wohnung soll er auf seinen Kontrahenten eingestochen haben, nun ist ein Mann deswegen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt ging am Freitag in dem Verfahren gegen den 39-Jährigen von versuchtem Totschlag aus. Der Angeklagte habe den Tod des Opfers zumindest billigend in Kauf genommen.

Die Auseinandersetzung hatte sich im Juni vergangenen Jahres auf einer Straße im Frankfurter Gallusviertel ereignet. Der Angeklagte war plötzlich aus einem Pulk von Leuten heraus auf das Opfer gestürzt und hatte auf Oberkörper und Gesäß eingestochen. Nur mit einer Notoperation konnte das Leben des Schwerverletzten gerettet werden.

Der Angeklagte hatte vor Gericht von einer Notwehrsituation gesprochen. Die Schwurgerichtskammer aber hielt es im Urteil für „nicht plausibel”, dass er über mehrere Wochen seiner Ehefrau nicht von der angeblichen Notwehr erzählt habe. Im Strafmaß blieb das Gericht um ein Jahr hinter der Staatsanwaltschaft zurück. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt.

(dpa)
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