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Genehmigte Windräder: Nord- und Osthessen ganz vorn

Windräder im Taunus (Hessen). Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Windräder im Taunus (Hessen).
Kassel. 

In Nord- und Osthessen wurden in den vergangenen Jahren mehr neue Windräder genehmigt als in anderen Teilen des Bundeslandes. Nach am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Regierungspräsidiums (RP) Kassel wurden bisher Genehmigungen für insgesamt 1211 Windräder in Hessen gegeben. „Davon wurden 514 innerhalb des Regierungsbezirks Kassel erteilt”, erklärte die Behörde. Das RP Kassel ist für Nordhessen und weite Teile Osthessens zuständig. Im Bezirk Gießen waren es 504, im Bereich des Regierungspräsidiums Darmstadt nur 193.

Die Zahl der genehmigten Anlagen ging in Hessen aber zuletzt zurück: Im vergangenen Jahr gaben die Behörden nur für 18 Anlagen - alle im Bereich des RP Kassel - grünes Licht. Die Zahl der Anträge werde wegen des Wettbewerbs um Förderung von Windkraftanlagen wieder zunehmen: „Man sieht, dass die Projektierer jetzt versuchen, relativ zügig ihre Bescheide zu bekommen”, sagte Reinhard Otto, Abteilungsleiter für Planung beim RP Kassel.

Trotz der zahlreichen Genehmigungen in Nord- und Osthessen drehen sich die meisten Windräder weiter im Bereich des RP Gießen: 479 Anlagen werden dort betrieben, 444 sind es im Bereich des RP Kassel, 157 beim RP Darmstadt. Laut dem Wirtschafts- und Energieministerium liegt Hessen beim Ausbau der Windenergie im Bundesvergleich auf Platz 6. Alleine die im vergangenen Jahr installierten 94 Windenergieanlagen lieferten Strom für mehr als 150 000 Haushalte.

(dpa)
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