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Prozess in Wiesbaden: Handyprotokolle sollen Verschwinden von Frau aufklären

Wiesbaden. 

Mit der Auswertung von Handy- und Telefonprotokollen will das Wiesbadener Landgericht das spurlose Verschwinden einer 37-Jährigen aus Schlangenbad aufklären. Der Ehemann der Frau ist in dem am Mittwoch fortgesetzten Verfahren wegen Totschlags angeklagt. Der 39-Jährige hatte seine Partnerin im Februar vergangenen Jahres als vermisst gemeldet. Bei Vernehmungen der Polizei verwickelte er sich dann in Widersprüche. Die Leiche der 37-Jährigen wurde trotz einer umfangreichen Suchaktion bislang nicht gefunden. Es wurde unter anderem auch mit Tauchern an Gewässern in Autobahnnähe gesucht. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.

Der Mann war nach dem Verschwinden seiner Frau geschäftlich nach Paris gefahren. Auf Bildern der Überwachungskamera des Hauses in Schlangenbad im Rheingau-Taunus-Kreis ist die Frau laut Staatsanwaltschaft das letzte Mal Mitte Februar 2014 lebend zu sehen. Der 39-Jährige soll danach die Festplatte der Überwachungskamera seines Hauses gelöscht haben. Die Bilder konnten aber wiederhergestellt werden.

Der Prozess wird am 2. Juli mit der Vernehmung von Zeugen fortgesetzt.

(dpa)
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