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Hessen kämpft gegen Hochwasser

Der starke Regen der vergangenen Tage hat die hessischen Gewässer bis zum Rand gefüllt. Am Samstagmorgen meldeten die Behörden Hochwasser an 24 von 84 Messstellen.
Feuerwehrmänner sichern den Damm der Weschnitz in Biblis. Foto: dpa Bilder > Feuerwehrmänner sichern den Damm der Weschnitz in Biblis. Foto: dpa
Biblis.  In Ost- und Südhessen machen sich die starken Regenfälle der vergangenen Tage weiter bemerkbar: An der Fulda, der Werra und dem hessischen Rheinabschnitt steigen die Wasserstände weiter an, teilte das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) am Samstag in Wiesbaden mit.

In Südhessen hingegen seien die Werte wieder rückläufig. Rund 200 Feuerwehrleute waren jedoch in der Nacht zum Samstag in Biblis im Einsatz, um den Deich der Weschnitz mit tausenden Sandsäcken zu verstärken, wie die örtliche Feuerwehr mitteilte. Grund sei ein Rheinzufluss, der die Stadt zu überschwemmen drohe.
Hochwasser an der Rheinbrücke bei Rheinfelden. Foto: Patrick Seeger
Deutschland hält die Luft an

Akute Hochwassergefahr hat die Einsatzkräfte vor allem im Süden Deutschlands die ganze Nacht zum Samstag beschäftigt. In Sachsen wurde die Kleinstadt Grimma teilweise überflutet. Auch in anderen Städten des Freistaates blieb die Lage angespannt.

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24 von 84 Pegel meldeten in Hessen am Samstagvormittag Hochwasser. Am hessischen Abschnitt des Rheins wurde am frühen Morgen an der Messstation Mainz die Hochwassermeldestufe 1 erreicht. In den kommenden Tagen werde der Fluss aufgrund der Niederschläge in Süddeutschland weiter ansteigen, berichtete das HLUG. Im Laufe des Samstags werde auch am hessischen Main-Abschnitt mit dem Erreichen der Meldestufe 1 gerechnet. Bei dieser niedrigsten von drei Meldestufen ist das Flutbett voll und das Wasser droht leicht über die Ufer zu treten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnte am Samstag nur noch im äußersten Süden und Südosten von Hessen vor «markantem Wetter». Für den Sonntag kündigte er überwiegend trockenes Wetter an.


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