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Kali-Arbeitsplätze nicht gefährden

Erfurt/Kassel. 

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) erwartet eine Lösung für die Entsorgungsprobleme des Düngemittelkonzerns K+S. Arbeitsplätze dürften nicht gefährdet werden, sagte Ramelow am Dienstag in Erfurt. Auch Kurzarbeit könnte ein Mittel sein, um die Produktion so umzubauen, dass weniger salzhaltige Produktionsrückstände in die Umwelt gelangten. Für Lösungen, die dem Unternehmen, den Arbeitnehmern und dem Umweltschutz gerecht würden, werde sich Thüringens Landesregierung einsetzen.

Nachdem am Dienstag am hessischen Kali-Standort Hattorf (Kreis Hersfeld-Rotenburg) die Produktion heruntergefahren werden musste, droht Ende der Woche auch im thüringischen Unterbreizbach (Wartburgkreis) ein Stopp. „Wir haben dort nur noch Luft für drei bis vier Tage. Dann geht je nach Wasserstand der Werra auch dort nichts mehr und weitere 450 Beschäftigte sind betroffen”, sagte K+S-Sprecher Michael Wudonig. K+S hat derzeit keine Genehmigung, wie bisher Produktionslauge in Hessen im Boden zu versenken. Damit bleibt derzeit nur die eingeschränkte Entsorgung über die Werra an der hessisch-thüringischen Landesgrenze.

(dpa)
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