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Tödliche Krankheit: Marion Ebel muss sich von ihren Wölfen verabschieden

Im Hanauer Wildpark heißt es bald Abschied nehmen von den beiden Polarwölfen Ayla und Scott. Die beiden schneeweißen Raubtiere sind mit ihren 13 Jahren nicht nur alt geworden, mittlerweile plagen sie auch Krankheiten.
Marion Ebel muss sich von ihren Wölfen verabschieden Foto: Boris Roessler (dpa) Marion Ebel muss sich von ihren Wölfen verabschieden
Hanau. 

Scott hat massive Darmprobleme und Ayla eine schwere Ballenverletzung, die nicht heilen will. „Ich glaube nicht, dass sie den Winter überleben. Das ist ein ganz schlimmer Gedanke für mich”, sagte die wildbiologische Leiterin des Parks, Marion Ebel, der Deutschen Presse-Agentur.

Die promovierte Verhaltensforscherin verbindet eine ganz besondere Beziehung zu den Polarwölfen. Sie zog die damals wenige Tage alten Tiere mit der Milchflasche auf und lebte mit ihnen in einem Bauwagen auf dem Gelände des Wolfsgeheges. So prägte Ebel die Tiere auf sich und wurde zum Sozialpartner. Das außergewöhnliche Vertrauensverhältnis gestattet es ihr, sogar mit den potenziell so gefährlichen Beutegreifern zu schmusen.

(dpa)
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