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„Aktenzeichen XY... ungelöst": Mehrere Hinweise zum Babyknochen-Fall nach ZDF-Sendung

Logo der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst” an einer Glasscheibe. Foto: Matthias Balk/Archiv Logo der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst” an einer Glasscheibe.
Viernheim. 

Zehn neue Hinweise hat die Polizei nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst” im Fall der gefundenen Babyknochen erhalten. Es habe vermehrt Aussagen zu der Wickeltasche gegeben, in der die Überreste des Babys in einem Wald in Viernheim gefunden worden waren, teilte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen mit. Diese müssten nun überprüft werden. Die Sendung wurde am Mittwochabend ausgestrahlt.

Am 9. September hatte ein Pilzsammler die Wickeltasche entdeckt. Bisher ist bekannt, dass der Junge bereits mit Drogen in Berührung gekommen ist. Die Ermittler vermuten, dass die Mutter während ihrer Schwangerschaft Amphetamine konsumiert haben könnte. Die Fahnder hatten Aufnahmen der Kleidung des Jungen sowie der aufgefundenen Gegenstände veröffentlicht, bislang aber ohne Erfolg. Die Ermittler hatten in Südhessen und Baden-Württemberg Krankenhäuser und vor allem Frauenärzte angesprochen.

(dpa)

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