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Neckermann-Grundstück an Investor verkauft

Zwei Kommunalpolitiker kümmern sich um die Immobilie. Foto: Arne Dedert/Archiv Zwei Kommunalpolitiker kümmern sich um die Immobilie. Foto: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main. 

Ein Jahr nach der endgültigen Pleite des Versandhändlers Neckermann hat das frühere Betriebsgelände im Frankfurter Osten einen neuen Eigner. Das rund 17 Hektar große Grundstück, das nicht zur Insolvenzmasse gehörte, ging nach Informationen der «Frankfurter Rundschau» von der britischen Segro an eine türkische Investorengruppe. Über deren Pläne wurde zunächst nichts bekannt.

Im Rathaus Römer kümmern sich mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) gleich zwei Kommunalpolitiker um die Top-Immobilie mit einer Größe von mehr als 23 Fußballplätzen. Im gültigen Bebauungsplan ist für das Areal zwischen Hanauer Landstraße und Main eine Gewerbenutzung vorgesehen. Trotz schwieriger äußerer Umstände und nahezu ausschließlich gewerblich genutzter Nachbarschaft will das Planungsamt nach den Worten eines Sprechers prüfen, ob zumindest teilweise auch eine Wohnbebauung möglich wäre. Stadtrat Frank spricht sich hingegen eindeutig für eine gewerbliche Nutzung aus.

Zunächst sollten aber Gespräche mit der Investorengruppe abgewartet werden, die sich bislang im Stadtplanungsamt nur kursorisch nach den Möglichkeiten für das Grundstück erkundigt habe. Nach nicht bestätigten Informationen soll die Gruppe kürzlich auch die Schlösser Schaumburg bei Montabaur und Kransberg im Taunus erworben haben. Der Geschäftsführer der Schloss Schaumburg GmbH war nicht zu erreichen.

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