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Neuer Chef, alte Probleme: Schustereder tritt in Kassel-Calden an

Auf diesen Mann wartet kein leichter Job. Beim angeschlagenen Flughafen Kassel-Calden steht jetzt Ralf Schustereder am Ruder. Er soll den Airport in eine erfolgreiche Zukunft führen.
Symbolbild Symbolbild
Calden. 

Der neue Chef des umstrittenen Flughafens Kassel-Calden, Ralf Schustereder, hat am Dienstag seinen Job angetreten. «Es stehen spannende Zeiten bevor», sagte der bisherige Manager des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport in Calden. Der 49-Jährige tritt die Nachfolge der glücklosen Maria Anna Muller an. Sie war nach nur 18 Monaten wegen unerfüllter wirtschaftlicher Erwartungen abberufen worden. Wegen zu geringer Passagierzahlen rechnet der vor einem Jahr eröffnete Flughafen für das Jahr 2013 mit einem Defizit von sechs bis sieben Millionen Euro.

Schustereder sagte, er habe sich bei den Mitarbeitern vorgestellt und erste Gespräche geführt. Er sehe ein «sehr motiviertes Team und große Unterstützung durch die Geschäftsführung», betonte der neue Sprecher der Geschäftsführung. Zuvor war Schustereder von Geschäftsführer Rolf Hedderich in Calden begrüßt worden. «Wir werden das hier schon schaukeln», sagte Hedderich.

Schustereder wird vor allem daran gemessen werden, wie viel an Flugverkehr er nach Calden lotsen kann. Kein leichter Job: Im zu Ende gehenden Winterflugplan gab es nicht einen Ferienflieger. Erst von Mitte April an sind wieder Verbindungen geplant, unter anderem nach Antalya, Mallorca oder Kalabrien. Allerdings könnte sich das Geschäft noch besser entwickeln, denn die aufstrebende Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ankündigt, Linienflüge zwischen Kassel und Istanbul anbieten zu wollen. Damit wird KSF an das weltweite Streckennetz von Turkish Airlines angeschlossen. Unklar ist allerdings, wann die Verbindung aufgenommen wird.

Schustereder zeigte sich zuversichtlich, den angeschlagenen Regionalflughafen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. «Ich glaube, dass die Infrastruktur einiges an Potenzial besitzt», sagte er. Dieses gelte es zu festigen und auszubauen.

(dpa)
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