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Neuer Chef des Landesarchivs ins Amt eingeführt

Hessen hat drei Staatsarchive - entsprechend der alten historischen Struktur des Bundeslandes. Jetzt soll ein Landesarchiv die Arbeit bündeln. Ein überfälliger Schritt, meint dessen neuer Leiter.
Eines der drei Staatsarchive Hessens in Darmstadt. Foto: R. Holschneider/Archiv Eines der drei Staatsarchive Hessens in Darmstadt. Foto: R. Holschneider/Archiv
Wiesbaden/Marburg. 

Andreas Hedwig, Chef des Hessischen Staatsarchivs in Marburg, ist jetzt zusätzlich Leiter des Landesarchivs. Der 55-Jährige wurde am Dienstag in Wiesbaden von Wissenschafts-Staatssekretär Ingmar Jung (CDU) offiziell in sein Amt eingeführt.

Das Landesarchiv soll die Arbeit der drei Archive in Marburg, Darmstadt und Wiesbaden bündeln. Der Landtag hat dazu im vergangenen Jahr ein Gesetz einmütig verabschiedet. Das Landesarchiv ist an das Marburger Staatsarchiv angebunden. Es gibt für die neue Einrichtung kein zusätzliches Geld.

Hessen ist eines der letzten Bundesländer, das ein Landesarchiv einrichtet. Derzeit liegt der Etat für die drei Archive bei rund 13,5 Millionen Euro.

Ein gemeinsames Auftreten der Archive gegenüber der Landesverwaltung sei überfällig, sagte Hedwig der Nachrichtenagentur dpa. Die Landesbehörden hätten ihre Arbeit in den vergangenen Jahren vereinheitlicht. Viele Ämter wie das Katasterwesen oder die Finanzverwaltung seien inzwischen digitalisiert. Akten aus Papier spielten immer weniger eine Rolle.

Die Archivarbeit werde aber trotz verstärkter Kooperation künftig nicht weniger werden, sagte Hedwig. «Wir erhalten immer mehr Unterlagen, egal ob sie jetzt analog oder digital auf uns zukommen.»

(dpa)
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