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ARD-Film: Odenwaldschule: Missbrauchs-Drama lässt Emotionen hochkochen

Das ARD-Drama "Die Auserwählten" gestern Abend über die Fälle sexuellen Missbrauchs an der Odenwaldschule hat offensichtlich bei vielen Menschen einen Nerv getroffen. (Mit TV-Kritik)
Szene aus dem ARD-Drama "Die Auserwählten". Foto: Katrin Denkewitz/WDR Szene aus dem ARD-Drama "Die Auserwählten". Foto: Katrin Denkewitz/WDR
Heppenheim. 

Das ARD-Drama «Die Auserwählten» über den sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule hat zahlreiche Zuschauerreaktionen ausgelöst. Auf der Social-TV-Seite des Ersten im Internet gingen die Kommentare am Mittwochabend gleich nach dem Beginn des Fernsehfilms ein. «Die Schuldigen sind heute pensioniert und leben in Frieden ihr Leben», kritisierte ein Nutzer. «Aufhebung der Verjährungsfristen für Missbrauch muss endlich erfolgen», forderte ein anderer.

Wie unser TV-Kritiker den Film bewertet:

„Die Auserwählten“: In den Klauen der charmanten Bestie

Der ARD-Film „Die Auserwählten“ arbeitete die jahrzehntelangen Fälle sexuellen Missbrauchs an der Odenwaldschule filmisch auf.

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Der Film mit Ulrich Tukur und Julia Jentsch in den Hauptrollen wurde zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Er schilderte die zwischen den 1960er und 1990er Jahren begangenen Übergriffe von mehr als einem Dutzend Lehrer auf mindestens 132 Schüler. Die Übergriffe kamen erst 2010 richtig an die Öffentlichkeit. Opfer-Vertreter gehen von deutlich mehr Missbrauchten aus.

Nach dem Fernsehfilm war eine Fernseh-Talkshow von Anne Will über sexuellen Missbrauch geplant. Die Odenwaldschule fand es schade, dass sie nicht eingeladen worden war. Die Redaktion von Anne Will teilte auf Anfrage mit, in der Talkshow solle es weniger um die Odenwaldschule speziell gehen, sondern mehr um Missbrauch grundsätzlich.

(dpa)
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