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Gesundheitspolitik: Opposition: Krebsforschung besser unterstützen

Herstellung von Krebsmedikamenten (Zytostatika) in einem Labor. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv Herstellung von Krebsmedikamenten (Zytostatika) in einem Labor.
Wiesbaden. 

Die Opposition im hessischen Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, mehr Geld in die Krebsforschung zu investieren. „Die Zuschüsse vom Land reichen nicht aus, etwa für die Erforschung von Metastasenbildung”, sagte Daniela Sommer, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, am Donnerstag in Wiesbaden. Es gebe kaum Erkenntnisse darüber, wie man die Wiederkehr von Krebs verhindern könne, auch hier sollte das Land mehr in die Forschung investieren.

Die Linken-Fraktionsvorsitzende Janine Wissler kritisierte, dass viele Forscher auf Drittmittel aus der Pharmaindustrie angewiesen seien. „Forschung muss nach wissenschaftlichen Kriterien ablaufen, nicht nach dem Interesse der Industrie”, erklärte Wissler.

Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) wies die Kritik zurück. „Ich verstehe nicht, wie man Drittmittel und die Pharmaindustrie schlecht reden kann”, sagte Rhein. Diese seien für die Forschung essenziell.

(dpa)

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