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Vorgelegter Gesetzwentwurf: Organspende: Ärztekammerpräsident für Widerspruchslösung

Symbolbild Foto: Axel Heimken (dpa) Symbolbild
Frankfurt. 

Im neu entbrannten Streit um das Organspenden hat sich der Präsident der hessischen Landesärztekammer (LÄKH) für eine Widerspruchslösung im Sinne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ausgesprochen. Dessen kürzlich vorgelegter Gesetzentwurf, demzufolge Kliniken mitunter auch mehr Geld für die Organentnahme erhalten sollen, sei ein Schritt in die richtige Richtung, gehe aber auch nicht weit genug, sagte Edgar Pinkowski am Dienstag in einer Mitteilung. „Wenn wir die Zahl der Organspenden erhöhen wollen, muss sich die Gesellschaft für eine neue Debatte öffnen.” Die Organspende in Deutschland müsse dringend gefördert werden.

2017 habe sich die Zahl der Organspender auf einem Rekordtief befunden. „Angesichts von rund 10 000 Patientinnen und Patienten, die verzweifelt auf ein Spenderorgan warten, ist die Zeit für einen Strukturwandel gekommen.” Umfragen zeigten, dass drei Viertel der Bundesbürger der Organspende positiv gegenüberstehen. Dennoch hätten weitaus weniger Menschen bisher einen Ausweis ausgefüllt. Man muss weiter auf Aufklärung und Transparenz setzen, so der LÄKH-Präsident.

(dpa)

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