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Projekt soll Azubis gesundheitsbewusster machen

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) befürwortet das Programm. Foto: Arne Dedert/Archiv Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) befürwortet das Programm. Foto: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main. 

Ein Projekt soll in Hessen Auszubildenden aus Betrieben und Berufsschulen gesundes Leben näherbringen. Die jungen Teilnehmer lernen bei der Initiative beispielsweise, wie man sich gesund ernährt, mit Stress und Sucht bewusst umgeht und wieviel Bewegung ratsam ist. Jeder fünfte Auszubildende neige zu einem riskanten Gesundheitsverhalten, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Hessen, Michael Karner, am Dienstag in Frankfurt. Neben der AOK ist auch die Deutsche Rentenversicherung Hessen an der Initiative „Gesund durchstarten” beteiligt.

Das Projekt ist geschlechtergetrennt organisiert, wird in den Gruppen „Leistungsstarke Kerle” und „Mädelspower” angeboten. Grund hierfür sei die bei beiden Geschlechtern unterschiedliche Herangehensweise an Gesundheitsthemen, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Hessen, Birgit Büttner.

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) betonte, junge Erwachsene, die mit dem Berufseinstieg einen neuen Lebensabschnitt begännen, seien eher dazu bereit, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen in ihren Alltag zu integrieren. Einem Fehlzeitenreport der AOK zufolge klagt mehr als die Hälfte der Azubis über körperliche Beschwerden.

Das Projekt gibt es seit 2013. Dieses Jahr nahmen vier Unternehmen im Land in Kooperation mit drei Berufsschulen teil. Die Deutsche Rentenversicherung trägt zwei Drittel der Kosten, die pro Jahrgang bei rund 13 000 Euro liegen. Die AOK Hessen übernimmt den Rest.

(dpa)
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