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Stagnierende Baugenehmigungen und hohe Baukosten

Baukräne stehen auf einer Baustelle. Foto: Carsten Rehder/Archiv Baukräne stehen auf einer Baustelle.
Frankfurt/Main. 

Trotz anhaltend hoher Nachfrage nach Wohnraum vor allem in den Ballungszentren stagniert in Hessen der Wohnungsbau auf niedrigem Niveau. Grund dafür seien die hohen Baukosten und der Mangel an baureifen Grundstücken, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten jährlichen Konjunkturbericht der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände Hessen (AWI-Hessen).

Die Organisation verweist darauf, dass im vergangenen Jahr in Hessen laut Statistischem Landesamt der Bau von 7307 neuen Wohngebäuden mit rund 26 000 Wohnungen genehmigt wurde. 2016 habe dieser Wert bei rund 25 500 gelegen. Hessen benötige aber jährlich 37 000 neue Wohnungen.

Der Anstieg der Baukosten lag in Hessen der AWI zufolge bei 2,7 Prozent und damit deutlich über der Inflationsrate von zwei Prozent. Zur Ankurbelung des Wohnungsbaus schlägt die AWI das serielle Bauen vor. Die Landesregierung habe die Chance vertan, dies in die novellierte hessische Bauordnung mitaufzunehmen.

(dpa)
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