E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 27°C

Tausende protestieren gegen Krieg

Fahrradkorso und Sternmarsch: Erneut haben tausende Menschen in Hessen gegen Krieg demonstriert. Zum Abschluss der Ostermärsche fand in Frankfurt eine Veranstaltung mit 2000 Menschen statt.
Auf Plakaten, Schildern und selbsgemalten Bannern forderten die Demonstranten ein Ende der deutschen Waffenexporte und mehr politischen Einsatz für den Frieden weltweit. Foto: dpa Foto: dpa Auf Plakaten, Schildern und selbsgemalten Bannern forderten die Demonstranten ein Ende der deutschen Waffenexporte und mehr politischen Einsatz für den Frieden weltweit. Foto: dpa
Frankfurt.  Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche haben am Ostermontag erneut Hunderte Menschen in Hessen gegen Krieg demonstriert. Unter dem Motto «Friedensinitiativen statt Kriegspolitik» nahmen an der landesweit größten Veranstaltung in Frankfurt rund 2000 Menschen teil. Wie die Infostelle Ostermarsch mitteilte, zogen aus verschiedenen Frankfurter Stadtteilen und aus Offenbach Sternmärsche zum Römer. Aus Darmstadt kamen die Menschen sogar im Fahrradkorso. Am Römer sprachen mehrere Redner.

In Kassel zogen unter dem Motto «Eine Welt ohne Krieg ist möglich» Demonstranten vor das Rathaus. Der Infostelle Ostermarsch zufolge nahmen an der Kundgebung rund 500 Menschen teil. Bereits in den Tagen zuvor hatte es ähnliche Aktionen in Hessen gegeben. Wie die Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt berichtete, gingen am Karsamstag in Marburg rund 100 Demonstranten für den Frieden auf die Straße. Kleinere Aktionen gab es auch in Wetzlar, Gießen und Michelstadt.

Die Beteiligung an den Ostermärschen sei ähnlich wie im Vorjahr, betonte Willi van Ooyen von der Informationsstelle. Es habe auch eine «klare politische Aussage zum Afghanistan-Krieg» gegeben. Bereits an Karfreitag hatten zum Auftakt der hessischen Ostermärsche 150 Menschen in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) demonstriert. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges.


Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen