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Telearzt und Co: Hessen will E-Health-Initiativen bündeln

Stefan Grüttner (CDU). Foto: Boris Roessler/Archiv Stefan Grüttner (CDU). Foto: Boris Roessler/Archiv
Wiesbaden. 

Hessen will die Möglichkeiten digitaler Kommunikation in der Gesundheitsversorgung besser ausschöpfen. Dazu soll ab 2018 ein neues Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health in Gießen die bisherigen Initiativen bündeln, wie Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) am Dienstag in Wiesbaden ankündigte. Nur mit der Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien könne die medizinische Versorgung im Land auch künftig sichergestellt werden, sagte er.

Das betrifft etwa ältere Menschen, die auf dem Land leben und keine Arztpraxis mehr im Ort haben oder chronisch Kranke. Bei dem Telearzt-Modell „Verah” übernimmt eine extra geschulte Pflegekraft den Hausbesuch. Der Arzt kann über eine gesicherte Verbindung Patientendaten checken und sich per Video dazu schalten. Mit der Computersoftware „Ivena” können die Helfer in einem Rettungswagen schnell herausfinden, welches Krankenhaus in der Nähe für den Patienten geeignet ist - und ob es auch freie Kapazitäten hat.

An dem Kompetenzzentrum ist das Institut für Medizinische Informatik der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Fachbereich Gesundheit der Technischen Hochschule Mittelhessen beteiligt. Über die Finanzierung wird nach den Worten von Grüttner derzeit noch verhandelt. Das Land stockt seinen Etat für Innovationen in der Gesundheitsversorgung insgesamt deutlich auf: Von rund 1,5 Millionen Euro in diesem Jahr auf 6 Millionen Euro jährlich ab 2018.

(dpa)
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