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Terrorismus und Bandenkriminalität: BKA strukturiert um

Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Foto: Michael Kappeler/Archiv Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Wiesbaden. 

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat sich neu aufgestellt, um Bedrohungen wie organisierte Kriminalität, Cybercrime und internationaler Terrorismus besser gerecht zu werden. „Wir haben Arbeitsprozesse gestrafft und gleichartige Aufgaben zusammengeführt. Das wird uns helfen, schneller auf dynamische Entwicklungen in der Kriminalitätsbekämpfung zu reagieren”, sagte BKA-Präsident Holger Münch am Freitag in Wiesbaden. Die Zahl der Stellen sei dafür nicht aufgestockt worden, sagte eine BKA-Sprecherin. Das BKA beschäftige mehr als 5500 Menschen. Neu seien auch Informationen des BKA über seine Arbeit und über Sicherheitsfragen auf Facebook und Twitter.

Zum Kampf gegen islamistischen Terrorismus sei eine neue Gruppe eingerichtet worden, die personell weiter ausgebaut werden solle. BKA-Chef Münch hatte der Deutschen Presse-Agentur gesagt, die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus binde viel Personal, und die Polizei müsse technisch dringend aufrüsten, um die professioneller gewordenen Täter zu überführen.

Das BKA verstärkte zudem die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und schwerer Bandenkriminalität. In der Abteilung „Operative Einsatzunterstützung” wurden mobile Einsatzkommandos, operative Einsatztechnik, Kommunikationsüberwachung und Zeugenschutz gebündelt. Bei der Kriminaltechnik arbeiten künftig alle Spezialisten - von der Tatortgruppe über Wissenschaftler bis zum gerichtlichen Gutachter - in einem Institut zusammen. Eine neue Abteilung soll dabei helfen, Informationen national und international besser zu verzahnen.

(dpa)
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