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Kolibakterien im Trinkwasser: Trinkwasser in Teilen Mittelhessens verunreinigt

Trinkwasser aus dem Wasserhahn läuft in ein Glas. Foto: Oliver Berg/Archiv Trinkwasser aus dem Wasserhahn läuft in ein Glas. Foto: Oliver Berg/Archiv
Marburg. 

Wegen einer Verunreinigung des Trinkwassers mit Kolibakterien ist in Teilen Mittelhessens Vorsicht geboten. Mehrere Kommunen des Landkreises Marburg-Biedenkopf, im Lahn-Dill-Kreis sowie im Kreis Gießen seien betroffen, teilte der Landkreis Marburg-Biedenkopf am Freitag mit. „Die gesundheitlich unbedenkliche Qualität des Trinkwassers kann derzeit nicht gewährleistet werden”, hieß es in einer Mitteilung. Bei planmäßigen Überprüfungen waren die Verunreinigungen festgestellt worden. Empfohlen wird: Trinkwasser bis auf Weiteres abzukochen. Zehntausende Haushalte sind betroffen.

Wer sich mit Kolibakterien infiziert, kann gesundheitliche Probleme bekommen. Es kann zu Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Durchfall kommen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Schwangere und Alte.

Derartige Verunreinigungen kämen lokal und punktuell immer wieder mal vor. Sie seien für die Behörden nicht neu. Ungewöhnlich sei aber die Ausdehnung, berichtete der Kreis. Die Mittelhessischen Wasserwerke hätten bereits mit der Desinfektion und einer Einleitung von Chlor begonnen. Der Genuss des gechlorten Wassers sei unbedenklich.

Wegen der Verunreinigung und Chlorung werde empfohlen, Leitungswasser in abgekochtem Zustand zu trinken. Auch bei der Zubereitung von Speisen und Getränken, beim Waschen von Rohkost sowie fürs Zähneputzen solle abgekochtes Wasser verwendet werden. Für die Körperpflege sowie fürs Wäschewaschen könne das Leitungswasser ohne Bedenken benutzt werden. Der Kontakt mit offenen Wunden solle aber vermieden werden.

(dpa)
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