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Warnstreik beim Autozulieferer Norma

Mit Warnstreiks erhöht die IG Metall den Druck im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie. Los ging es nach Ende der Friedenspflicht in Andernach und Hanau.
Hanau. 

Symbolbild Bild-Zoom Foto: dpa
Symbolbild
Mit einem Warnstreik in der Nacht zum 1. Mai hat die Gewerkschaft IG Metall den Betrieb beim Autozulieferer Norma in Hanau zeitweise lahmgelegt. «Die Produktion hat stillgestanden», sagte der Geschäftsführer der IG Metall Hanau-Fulda, Robert Weißenbrunner, am Mittwoch. Rund 80 Beschäftigte seien dem Aufruf gefolgt und hätten für etwas mehr als eine Stunde die Arbeit niedergelegt.

   Einen Warnstreik gab es auch beim Weißblechhersteller ThyssenKrupp Rasselstein im rheinland-pfälzischen Andernach. Weitere Aktionen waren im Tarifgebiet Mitte, zu dem noch das Saarland gehört, für den Tag der Arbeit nicht geplant. Am 2. Mai werden dann zahlreiche Betriebe in allen drei Bundesländern bestreikt.

   Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber in der aktuellen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie erhöhen. Die Gewerkschaft verlangt für die bundesweit rund 3,7 Millionen Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Geld. Ein erstes Angebot der Arbeitgeber hat sie als unzureichend abgelehnt. Im Tarifgebiet Mitte sind rund 415 000 Beschäftigte betroffen.

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