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Festnahme am Flughafen: Mordverdächtiger mit falschem Pass verhaftet

Da haben alle Täuschungen nichts genutzt: Am Frankfurter Flughafen nahm die Polizei einen Mann fest, der mit falschen Papieren nach Deutschland einreisen wollte.
Symbolbild / Archivbild Symbolbild / Archivbild
Frankfurt. 

Die Bundespolizei konnte am 9. Oktober am Frankfurter Flughafen einen Mann festnehmen, der unter Mordverdacht steht. Bei der Einreisekontrolle eines
Fluges aus Minsk, ging ihnen ein 34-jähriger Georgier ins Netz, der von den russischen Behörden gesucht wurde. Um einer Verhaftung zu entgehen, versuchte der Mann mit einem verfälschten israelischen Pass und einem totalgefälschten
israelischen Führerschein nach Deutschland einzureisen.

Die Urkundenexperten der Bundespolizei erkannten die Fälschungen, verweigerten ihm die Einreise nach Deutschland und nahmen ihn in Haft, um ihn mit dem nächsten Flug nach Weißrussland zurückzuweisen. Gegenüber dem Haftrichter gestand der angebliche Israeli, dass er Georgier sei, was er bis dahin vehement leugnete. Als Beweis ließ er sich per Fax eine Kopie seines georgischen Reisepasses mit seinen wahren Personalien zusenden.

Eine fahndungsmäßige Überprüfung in den polizeilichen Systemen brachte dann den internationalen Haftbefehl wegen Mordverdachts zu Tage. Dem Verhafteten wird von den russischen Behörden vorgeworfen, bei einer Auseinandersetzung im Oktober 2009 einen Menschen erschossen und einen weiteren mit zwei Schüssen schwer verletzt zu haben. Die Bundespolizei führte den Georgier erneut dem
Haftrichter vor, der Auslieferungshaft anordnete. Dem Georgier droht in Russland eine lebenslange Freiheitsstrafe.

 

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