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Sperrungen aufgehoben: Weltkriegsbombe am Frankfurter Flughafen erfolgreich entschärft

Sperrzonen, Evakuierungen und ein Helikoptereinsatz: In der Nähe des Frankfurter Flughafens sorgte eine Weltkriegsbombe für Aufregung. Ein Spezialkommando musste anrücken.
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg (Symbol) Foto: dpa Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg (Symbol)
Kelsterbach.  In der Nähe des Frankfurter Flughafens haben Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes in der Nacht zu Dienstag eine britische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Alle Sperrungen seien wieder aufgehoben worden, teilte die Polizei in Kelsterbach mit. Zuvor waren Wohnhäuser, ein Hotel und eine Flüchtlingsunterkunft evakuiert worden - mehrere Hundert Menschen waren davon betroffen. Shuttlebusse brachten Hotelgäste und Anwohner am Abend in nahegelegene Ersatzunterkünfte.

Auch die Autobahn 3, die Bundesstraße 43 und die am größten deutschen Flughafen vorbeiführenden Bahnstrecken wurden gesperrt, die A3 ab 22.15 Uhr zwischen Mönchof-Dreieck und Frankfurter Kreuz komplett. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Zu- und Abfahrten zum Flughafen waren blockiert.

Die Entschärfung begann wie geplant um 23.00 Uhr und dauerten etwas mehr als eine Stunde, wie es hieß. Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras kontrollierten die Sperrzone aus der Luft. Der 250 Kilogramm schwere Sprengkörper war am Montagmittag nur wenige hundert Meter vom Frankfurter Flughafen entfernt in einem Feld entdeckt worden.

 

Die Entschärfung begann wie geplant um 23.00 Uhr und dauerten etwas mehr als eine Stunde, wie es hieß. Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras kontrollierten die Sperrzone aus der Luft. Der 250 Kilogramm schwere Sprengkörper war am Montagmittag nur wenige hundert Meter vom Frankfurter Flughafen entfernt in einem Feld entdeckt worden.

Immer wieder werden vor allem bei Bauarbeiten Weltkriegsbomben gefunden. Anfang Januar hatte ein Fund im Main am Frankfurter Museumsufer für Aufregung gesorgt. 900 Anwohner mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen, ein Hotel wurde geräumt. Am Ende stellte sich heraus, dass die Bombe keinen Zünder hatte, so dass keine Entschärfung nötig war.

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