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Serie: Was wurde eigentlich aus unseren Ex-Teilnehmern?: Mit der PJZ-Arbeitsprobe an die Kunsthochschule

Die Plätze an der Kunsthochschule sind beliebt – und rar. Helen Schneider (18) hat ihre Bewerbungsmappe mit ihren Arbeiten vom PJZ gefüllt. Und damit gepunktet.
"Das erste Mal im professionellen Rahmen gearbeitet": PJZ-Zeichnerin Helen Schneider bei der Arbeit für die Junge Zeitung. Foto: Sven-Sebastian Sajak "Das erste Mal im professionellen Rahmen gearbeitet": PJZ-Zeichnerin Helen Schneider bei der Arbeit für die Junge Zeitung. Foto: Sven-Sebastian Sajak
Frankfurt.  Kreativität steht bei Helen ganz oben. Und das sieht man ihr auch an: Mal ist Helen blond, mal blauhaarig – und damit so farbenfroh wie ihre Bilder. Gezeichnet hat die 18-Jährige schon immer gerne, und nun ist die junge Limburgerin dabei, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Geholfen hat ihr dabei das Projekt Junge Zeitung, bei dem Helen insgesamt drei Mal teilgenommen hat. „Ich konnte beim ersten Mal noch nicht viel, habe dann aber sehr schnell gelernt“, erzählt die Studentin heute. Die Arbeit in der Abteilung Design und Produktionssteuerung (DuP) unterscheidet sich dabei noch ein wenig von den anderen schreibenden Ressorts: Da die Schülergruppen oft wesentlich kleiner sind als in den schreibenden Ressorts, ist eine extrem intensive Betreuung möglich.

Helen war damals die einzige Schülerin, die von Redakteur Martin Glomm betreut wurde. „Das war einfach eine einzigartige Gelegenheit“, erinnert sich Helen. „Martin war ein toller Mentor, und ich habe sehr viel in dieser Zeit gelernt von ihm und den anderen Redakteuren. Es ist schon eine besondere Chance, wenn man als einzige Schülerin in einem Büro voller erfahrener Grafiker sitzt!"

Einen Tag lang Redakteur sein - und vom Schreiben bis zum Layout alle Arbeiten eines Journalisten übernehmen. Das können Jugendliche beim Projekt Junge Zeitung. Foto: Chris Christes
Projekt Junge Zeitung Frist verlängert: PJZ-Anmeldung ist weiterhin möglich

Freibad, Fußball, Ferienspiele: Im Sommer gibt es tausendmal schönere Dinge, als vor dem Bildschirm ein Online-Formular auszufüllen. Und weil auch wir das wissen, verlängern wir offiziell die Anmeldefrist für das Projekt Junge Zeitung!

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„Es war das erste Mal, dass ich erfahren habe, wie eine Auftragsarbeit funktioniert“, sagt die 18-Jährige. Vorher habe sie immer „nur so“ für sich gezeichnet. „Nun habe ich den Auftrag bekommen, diesen bearbeitet, besprochen, und weiter verfeinert. Vorher habe ich noch nie in so einem professionellen Raum gearbeitet.“

Schülern, die Lust am Zeichnen haben, aber vielleicht noch nicht so viel können, rät sie aufgrund ihrer Erfahrungen trotzdem zur Teilnahme: „Wenn jemand wirklich Lust darauf hat, dann sollte man es einfach ausprobieren.“ Das PJZ, so Helen, sei ein einzigartiger Rahmen, sich mal auszuprobieren. „Man sollte sich nicht nur in den schreibenden Ressorts verstecken, wenn man gerne zeichnet.“

Sich in beiden Richtungen, zeichnend und schreibend, auszuprobieren, ist dabei kein Problem. „Im ersten Jahr habe ich ein Interview mit einem Zeichner geführt, das hat mit persönlich auch viel gebracht. Es hat mich noch einmal mehr in Richtung Comic gebracht.“ Bis heute zeichnet sie gerne Kurzgeschichten und einzigartige Figuren.

Unbeschreiblich war dann der erste Moment, als Helen ihre gedruckten Bilder in der Hand hielt. „Das war schon ein geiles Gefühl“, sagt Helen heute mit einem Lachen. „Auch wenn ich im Rückblick sage, dass diese Arbeiten verglichen mit heute nicht so gut waren. Aber das war das erste Mal, dass etwa von mit veröffentlicht wurde!“
Eindrucksvolle Zeichnungen, bewegende Geschichten: In ihrem Blog veröffentlicht Helen  regelmäßig neue Arbeiten. Screenshot: Redaktion Bild-Zoom
Eindrucksvolle Zeichnungen, bewegende Geschichten: In ihrem Blog veröffentlicht Helen regelmäßig neue Arbeiten. Screenshot: Redaktion


Am meisten hat ihr das Projekt Junge Zeitung dann bei der Bewerbung an der Kunsthochschule geholfen. Ihre Bewerbungsmappe hat sie –neben anderen Werken- auch mit der Ausgabe der Jungen Zeitung bestückt, die sie illustriert hat. Den Professoren hat das gefallen – nach einem Vorstellungsgespräch wurde sie genommen. Heute studiert Helen an der Kunsthochschule Kassel.

Helens Traum: Einmal als professionelle Comic-Zeichnerin ihr Geld verdienen. „Vielleicht könnte ich auch als freie Mitarbeiterin für Zeitschriften und Zeitungen illustrieren“, überlegt Helen. Das PJZ hat sie – zumindest bei den ersten Hürden – einen entscheidenden Schritt weitergebracht.

Ihr habt Lust, Euch mal aktuelle Arbeiten von Helen anzuschauen? Dann schaut doch mal in ihrem Skizzenblog vorbei - viel Spaß!

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Das wird ein ganz besonderes Exemplar der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben: 240 Schüler recherchieren, entwerfen Illustrationen und schreiben Artikel. Unsere Fotostrecke zeigt Bilder von einem außergewöhlichen Produktionstag (24.01.2014).Die sportlichen jungen Kollegen aus der Sport-Redaktion. Foto: ChristesFoto: Christian Christes

 
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