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Tageszeitung ist die glaubwürdigste Mediengattung: Print gewinnt bei Jugendlichen

Von wegen Zeitungskrise! Eine neue Studie hat nun ergeben, dass die Tageszeitung noch immer die glaubwürdigste Form der Medien ist - auch für junge Erwachsene.
Ich glaube nur, was in der Zeitung steht! Das gilt nicht nur für viele ältere Menschen, sondern auch für Jugendliche. Foto: Spillner Ich glaube nur, was in der Zeitung steht! Das gilt nicht nur für viele ältere Menschen, sondern auch für Jugendliche. Foto: Spillner
Frankfurt.  Print gewinnt – zumindest bei der neuen JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Diese jährliche Erhebung befasst sich mit dem Image verschiedener Mediengattungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit untersucht: Jugend, Information, (Multi-) Media, kurzum: JIM.

Hierzu wurden 1200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren gefragt, welchen Medien sie im Falle einer widersprüchlichen Berichterstattung am ehesten Glauben schenken würden – dem Radio, dem Fernsehen, dem Internet oder der Tageszeitung? In diesem Szenario vertrauen 40 Prozent der Befragten der Berichterstattung der Tageszeitungen, gut ein Viertel entscheidet sich für das Fernsehen (26 %). Radiomeldungen sind für 17 Prozent am vertrauenswürdigsten, während der Internetberichterstattung mit 14 Prozent am wenigsten Vertrauen entgegengebracht wird. Und das, obwohl die Tageszeitung von deutlich weniger Jugendlichen regelmäßig genutzt wird (32 %) als Radio (73 %), Fernsehen (83 %) oder Internet (94 %).
Bilderstrecke Schülerreporter bei der FNP
Das wird ein ganz besonderes Exemplar der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben: 240 Schüler recherchieren, entwerfen Illustrationen und schreiben Artikel. Unsere Fotostrecke zeigt Bilder von einem außergewöhlichen Produktionstag (24.01.2014).Die sportlichen jungen Kollegen aus der Sport-Redaktion. Foto: ChristesFoto: Christian Christes


Diejenigen, die das Internet für das glaubwürdigste Informationsmedium halten, nennen als vertrauenswürdigste Internetseite mit jeweils 16 Prozent "Spiegel Online" und "Google". An zweiter Stelle steht "Wikipedia" (15 %), danach folgen "Facebook" sowie diverse E-Mail-Provider mit jeweils elf Prozent. Neun Prozent nennen "YouTube" als vertrauenswürdigstes Internetangebot, acht Prozent vertrauen auf den Online-Auftritt überregionaler Zeitungen wie der "Süddeutschen Zeitung", der "FAZ" oder der "Zeit".

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit verschiedener Medien greift die JIM-Studie seit 2005 in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf. Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche trotz extremer Digitalisierung des Alltags in dieser Frage sehr konservativ urteilen. Sowohl Tageszeitung (2005: 42 %), Fernsehen (2005: 28 %) als auch Internet (2005: 16 %) weisen in den letzten neun Jahren relativ konstante Werte hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit auf.

Unsere Nachwuchs-Redakteure: Um im Februar das Ruder in der Redaktion zu übernehmen, haben rund 80 Teilnehmer am Auftakt-Workshop des Projekts »Junge Zeitung« erste journalistische Grundlagen gelernt. Vor den Schülern und Studenten liegen nun arbeitsreiche Monate, um ihre ganz eigene Ausgabe der Tageszeitung zu gestalten. 	Fotos: Sven-Sebastian Sajak
Junge Zeitung Hier lernen Schüler das Zeitungmachen

Das Projekt „Junge Zeitung“ gibt Jugendlichen die einmalige Gelegenheit, einen Tag lang zu Nachwuchs-Redakteuren zu werden. Am Samstag ist es mit einem großen Auftakt-Workshop in seine siebte Runde gestartet: Mit Vorträgen zum journalistischen Arbeiten, kniffligen Praxis-Übungen – und einem Stargast, der für jeden Spaß zu haben war.

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