Auch ein Förster hat schon mal Angst

Mathias Brand ist Förster und 45 Jahre alt. Er und sein Hund Racos streifen seit zweieinhalb Jahren zusammen durch den Wald. Als Förster zu arbeiten macht ihm sehr viel Spaß, weil er gerne in der Natur ist. Aber Mathias Brand ist nicht nur ein Förster, sondern auch ein Jäger. Er sieht 1000 Tiere am Tag. Davon sind die meisten Insekten. Die Ameisen sieht er jeden Tag über den Boden kriechen.
Unter hohen Bäumen im Wald fühlt sich der Oberurseler Förster Mathias Brand am wohlsten. Unter hohen Bäumen im Wald fühlt sich der Oberurseler Förster Mathias Brand am wohlsten.
Oberursel. 

Als Jäger schießt er gerne Rehe und Wildschweine. Die darf er von Mai bis Dezember schießen. Am liebsten isst er Wildschweinbraten mit Maronen. Nach dem Jagen stellt er seine Waffe wieder in den Waffenschrank. Der Waffenschrank ist aus Stahl. Mathias Brand hat den Schlüssel immer bei sich. Er hat nur den einen Schlüssel. Den darf er nicht verlieren.

Er pflanzt auch Bäume. Seine Waldarbeiter fällen die Bäume für ihn. Aber nur Bäume, die zu alt oder krank sind. Die Tiere leben ungestört im Wald, wenn die Menschen ihre Ruhe nicht stören. Für den Wald sind die Tiere eine Bedrohung. Doch die Menschen richten den größten Schaden im Wald an. Die Menschen schmeißen ihren Müll in den Wald. Die Tiere fressen die Sachen, die die Menschen in den Wald werfen. Die Tiere werden dadurch sehr krank und dann muss Mathias Brand sie abschießen. Der Förster sorgt dafür, dass die Rehe keine kleinen Bäume fressen, damit der Wald erhalten bleibt.

Weite Strecken fährt er mit dem Auto, kurze läuft er gerne zu Fuß. Er sieht dann mehr vom Wald. Im Büro arbeiten mag er gar nicht. Viel lieber arbeitet er im Freien. Wenn der Förster Leute trifft, erklärt er den Menschen, dass sie die Regeln im Wald einhalten sollen. Sonst wird der Wald krank.

An eine Sache kann sich Mathias Brand gut erinnern. Als ein Wildschwein ihn angegriffen hat. Da hatte er große Angst bekommen. Heute hat er keine Angst mehr, nur als er klein war, mochte er die Dunkelheit nicht.

Sein Beruf macht ihm immer noch sehr viel Spaß. Nur die Menschen sollen besser auf den Wald aufpassen, weil sonst die Tiere keinen Lebensraum mehr haben, und weil die Menschen dann auch nicht mehr richtig weiterleben können.

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