Der ADAC aus der Sicht eines Mädchens

Beim ADAC sind von 1700 Mitarbeitern in der Pannenhilfe nur 7 Frauen. Warum arbeiten wohl nur so wenige Frauen beim ADAC? Ich vermute Vorurteile sind ein Grund. So heißt es zum Beispiel.
Ganz schön anstrengend: Die beiden Schülerinnen Michelle Liebert und Romessa Kahn mühen sich mit dem Wagenheber ziemlich ab. Ganz schön anstrengend: Die beiden Schülerinnen Michelle Liebert und Romessa Kahn mühen sich mit dem Wagenheber ziemlich ab.

"Das ist doch nur ein Männerjob", oder "Frauen sind doch viel zu schwach", und "Die kriegen das doch nie hin".

Vielleicht wäre es aber sogar besser, wenn mehr Frauen bei den "Gelben Engeln" arbeiten würden. Sie hören zum Beispiel besser zu, was der Kunde will. Manche fühlen sich aber auch wohler, wenn Frauen kommen, etwa wenn eine Autofahrerin nachts alleine auf der Landstraße eine Panne hat, den ADAC ruft und denkt, dass ein Mann etwas Blödes machen könnte. Oder es ist gar keine richtige Panne und Männer sagen dann nur: "Frauen und Technik." Und eine Frau kann wahrscheinlich auch denjenigen, der die Panne hat, besser beruhigen.

Aber vielleicht sind auch nur so wenige Frauen bei dem Automobil-Club, weil manche vor etwas Angst haben. Wenn zum Beispiel ein Mann eine Panne hat und eine Frau kommt, dass er dann sagt: "Nein, Du zerstörst mein Auto noch mehr." Wenn aber mehr Frauen in Männerjobs gehen würden, dann wären bestimmt auch mehr Frauen beim ADAC.

Zoe Altmann

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