Die spannende Burg von Runkel

Die Klasse 4a der Grundschule Linter erklärt, was man auf Burg Runkel erleben kann.
Runkel. 

Vom Bergfried hat man eine gute Aussicht. Und man muss viele Stufen laufen. Über 200 Stufen muss man hoch gehen, da werden die Füße schwer. Früher gab es aber keine Treppen, sondern Leitern. Der Bergfried ist sehr hoch. Er ist 38 Meter hoch. Nur der Bergfried hat eine Fahne. Er ist der höchste Wachturm der spannenden Burg von Runkel. Dieser war zum Schutz der Menschen da. Als die Burg angegriffen wurde, haben die Menschen Essen und Trinken mit auf den Bergfried genommen, um eine Weile dort leben zu können.

Der Kerker ist dunkel, mit Spinnen und mit Käfern. Da kamen bestrafte Menschen und gefangene Leute hinein. In den Kerker passten zehn Leute. Die Gefangenen hatten eine schwere Kugel am Fuß und sie konnten sich nur auf der Stelle bewegen. Sie bekamen nur Wasser und Brot zum Essen und Trinken. Die Gefangenen versuchten auszubrechen. Das ist ihnen nicht gelungen.

In Runkel waren vier Waffenkammern. Zwei Militärkammern und zwei Jagdwaffenkammern. Als die Feuerwaffen erfunden wurden, waren die Burgen unbedeutender. Sonst haben Ritter mit Schwertern, Bogen, Armbrüsten, Speeren und Lanzen gekämpft. Über der ersten Waffenkammer war der Wehrgang. Vom Wehrgang konnte man den ganzen Innenhof beobachten. Nicht jeder durfte Ritter werden, nur wenn die Verwandten Ritter waren. Die österreichischen Truppen haben die Runkeler Burg am 15. Oktober 1634 ausgeraubt und angezündet.

Auf der Burg Runkel leben heute Prinz Metfried zu Wied und seine Frau. Die Burg gehört seit 851 Jahren der Familie. Der Pfau ist das Wappentier der Familie. Der Pfau steht für langes Leben. Das Wappen ändert sich immer wieder. Das älteste Wappen der Familie ist aus dem Jahr 1482. Heute sind auf dem Wappen zwei Löwen, zwei Pfauen und eine Krone zu sehen.

Auf der Burg Runkel gibt es einen Burghof und drei Wachtürme. Einer der drei Wachtürme ist sehr groß, er steht in der Mitte und nennt sich Bergfried. Die anderen Türme heißen Schadecker Turm und Verlies. Es gibt aber auch eine lange Brücke, auf der sogar Autos fahren können. Unter der Brücke fließt die Lahn. In der Burg gibt es auch einen Ahnensaal. In dem Saal hängen viele Bilder. Es gibt auch einen Schlafsaal, eine Küche, Waffenkammern, einen Weinkeller und eine Folterkammer. Einen Palas, einen Hochzeitssaal und einen langen Wehrgang gibt es auch.

Auf dem Burghof gibt es eine Krippe, wo man Pferde anbinden kann. Früher liefen die Tiere frei auf dem Burghof herum. Früher, wenn man hoch und runter wollte auf den Burghof, musste man Leitern benutzen, heute gibt es Treppen auf dem Burghof. Wenn Feinde hoch in die Burg wollten, konnten sie nicht, weil die Leute schnell die Leiter einziehen konnten, dass die Feinde nicht hoch in die Burg konnten. Viele Schweine wurden früher geschlachtet. Früher auf dem Burghof gab es viele Tiere sowie Pferde, Esel, Vögel, Hühner, Gänse und Schweine. Sie wurden gepflegt.

Ein kleiner Tipp von uns: Besuchen Sie doch auch bald mal die Burg!

Autoren: Janik Ebeling, Amanda Fabiano, Nikolas Friedetzky, Barbara Friedrich, Hazal Isik, Marco Kleinle, Dominik Kupke, Paulina Lang, Marvin Lückhof, Yannick Matthes, Thao Ly Nguyen, Josephine Perschbacher, Neal Ringeisen, Filip Rogoza, Erik Rompel, Mariama Sanneh, Sophie Schwenk, Aurora Spatola, Lucas Stauf, Juliana Stock. Klassenlehrerin: Christine Müller

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