Die spannende Welt der Redaktion

Die Schüler-Reporter der Klasse 4b der Phorms-Grundschule berichten heute, wie die Redakteure der Frankfurter Neuen Presse arbeiten und wie ein Artikel entsteht.
ZING-Schüler besuchen den FNP-Newsdesk.	Foto: Rainer Rüffer ZING-Schüler besuchen den FNP-Newsdesk. Foto: Rainer Rüffer
Frankfurt. 

Ein Artikel für die Zeitung entsteht in der Redaktion. In der FNP arbeiten rund 70 Redakteure, die für diese Arbeit verantwortlich sind. Es gibt zwölf kleine Abteilungen, man nennt sie Ressorts. Jede Abteilung hat einen Chef, der dem Chefredakteur unterstellt ist.

Die FNP hat Leute in ganz Deutschland, die ihnen Informationen geben. Die meisten Infos kommen jedoch von der Agentur. Daher kommen in Konkurrenzzeitungen die gleichen oder ähnlichen Bilder vor. Es sind nicht nur Journalisten, die Informationen geben. Auch Menschen, die nicht bei der Zeitung arbeiten und mit bestimmten Sachen unzufrieden sind, melden das der Zeitung. Man nennt sie Informanten. Die Aussagen der Informanten werden sogar vom Gesetz geschützt.

Ein Journalist notiert sich alles in Stichpunkten auf seinen Block, den er immer mit sich trägt. Anschließend tippt er den Artikel in seinen Computer. Seine Informationen präsentiert er bei der FNP dann bei einer der drei Konferenzen, die jeweils um 11.30 Uhr, 14 Uhr und 18 Uhr stattfinden. In der Konferenz wird besprochen, was am nächsten Tag in die Zeitung kommt. Manchmal streiten sich die Redakteure sogar während der Konferenz. Es geht dann darum, was am nächsten Tag in der Zeitung stehen soll.

In der Redaktion werden die einzelnen Seiten als Entwurf ausgedruckt und an die Wand gehängt. So können die Journalisten besser nach Fehlern suchen und den Aufbau der fertig gestellten Seiten überblicken.

Der endgültige Zeitungsaufbau wird abends vor 22.30Uhr per Mail in die Druckerei in Mörfelden gesendet. Dort werden neben der Frankfurter Neuen Presse auch die Schwesterblätter namens Höchster Kreisblatt, Taunus Zeitung, Neu Isenburger Neue Presse, Bad Vilbeler Neue Presse und die Nassauische Neue Presse gedruckt.

Wie es sich anfühlt, als Journalist tätig zu sein, konnten die Schüler der 4b anhand der Erstellung dieses Beitrags sehr gut nachempfinden. Als sie sich beim Chefredakteur Rainer M. Gefeller erkundigten, ob der Beruf empfehlenswert sei, antwortete dieser: "Ja, weil der Beruf abwechslungsreich und spannend ist. Bereits in der Grundschule wusste ich, dass ich diesen Beruf ausüben wollte." Die Ausbildung eines Journalisten dauert zwei Jahre.

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