Durchgerüttelt in der Mühle

Die Nachwuchs-Reporter der Klasse 3 a der Grundschule Linter berichten von der Muschhammer Mühle.
Weilmünster-Wolfenhausen. 

Maschinen rattern und vibrieren. Es ist furchtbar laut. Man versteht kaum, was gesagt wird. Willi Muschhammer, der Seniorchef der Muschhammer Mühle, führt die Kinder der Klasse 3 a der Grundschule Linter gerade durch den Raum, in dem das Getreide gemahlen wird. Früher wurde das Getreide mit Steinwalzen zerkleinert, doch aus hygienischen und technischen Gründen mahlen heute Stahlwalzen die Getreidekörner. Über eine schmale, enge Treppe gelangen die Kinder in das nächste Stockwerk. Endlich ist es etwas leiser. Alles ist mit feinem Mehlstaub bedeckt. In diesem Raum werden die gemahlenen Kornteile im sogenannten Plansichter gesiebt. Dies ist ein mehr als schrankgroßer, hin und her schwingender Kasten. Autoren: Klasse 3 a

Die Sackmaschine

Ist das Mehl fertig, wird es schließlich mithilfe einer sogenannten Sackmaschine abgefüllt. Die Sackmaschine ist ein Gerät, das der Müller benutzt, um das Mehl in die Säcke hineinzufüllen. Der Seniorchef Muschhammer stellt den Sack auf eine Ablage, die vorne wie eine Schubkarre aussieht. Sie wackelt heftig, damit sich das Mehl gleichmäßig verteilt und keine Klumpen entstehen. Jedes der Kinder darf sich auf diese Maschine einmal draufsetzen. Sie werden hin und her gerüttelt. Das wackelt ganz doll und macht einen riesen Spaß!

Autoren: Tim Borchert, Selina Engin, Sofie Hase, Lukas Quint, Tara Treber

Mühle mit Labor

Willi Muschhammer erklärt, dass das angelieferte Getreide vor seiner Verarbeitung genau untersucht werden muss. Dafür hat die Mühle ein Labor. Dort wird geprüft, ob sich Insekten oder andere Schädlinge in dem Getreide verstecken. Wenn in den Körnern zu viele Käfer sind, dann wird es an die Tiere verfüttert. Ist es allerdings ganz schlimm mit Schädlingen befallen, dann wird es an die Biogasanlage gegeben. Denn dann mögen es die Tiere auch nicht mehr!

Außerdem wird im Labor zum Beispiel die Eiweiß-(Kleber)menge und Qualität, die Keimfähigkeit und Kornhärte untersucht. Damit können die Koch- und Backeigenschaften ermittelt werden.

Im Labor erfahren die Kinder auch, dass die Muschhammer Mühle ein alteingesessenes Familienunternehmen ist. Auf dem Anwesen wird bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts Getreide zu Mehl gemahlen. Anfangs wurde die Mühle mit Wasserkraft und Windrad betrieben. Heute wird elektrischer Strom benutzt. Die Mehle werden an heimische Bäckereien, Gastronomie, Privathaushalte sowie im eigenen Mühlenladen verkauft.

Autoren: Elena Bastian, Marius Jünemann, Aaron Reichwein, Nils Seidel, Nils Weier, Ramon Zabel

Polizeihund Paul

Auch Gäste, die man nicht unbedingt auf der Muschhammer Mühle erwartet, finden ihren Weg dorthin. Denn als plötzlich ein Polizeiauto auf dem Hof steht, sind alle überrascht. Ein Hund bellt laut im Inneren des Wagens. Doch was macht die Polizei dort? Die Antwort ist ganz einfach.

Polizeihund Paul hat Hunger! Im Garten-, Naturkost- und Tiernahrungsmarkt der Mühle kann man auch Hundefutter kaufen. Ein Polizist trägt einen Sack mit Hundefutter ins Auto. Als er die vielen Kinder sieht, darf Paul an der Leine kurz aus seinem Polizeiwagen aussteigen. Er darf aber nicht gestreichelt werden, denn er ist sehr gefährlich!

Autoren: Dunja Bazgar, Ruben Jeuck, Niklas Müller, Cora Schwarz

Auf der Lkw-Waage

Alle Kinder dürfen sich auf die große Waage stellen, auf der normalerweise die Lkw mit dem Getreide gewogen werden. Es ist gar nicht so einfach zu schätzen. Erst ganz am Schluss verrät Willi Muschhammer das Gewicht der ganzen Klasse: 500 Kilogramm ist die richtige Antwort!

Autoren: Beyza Sahin, Sandra Bascetta. Klassenlehrerin: Karina Reuter

Zur Startseite Mehr aus Themen von A bis Z

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen