Im "Haus zum Löwen" wird die Isenburger Geschichte lebendig

Einen Schultag der anderen Art erlebten die Schüler der Klasse 3c der Neu-Isenburger Hans-Christian-Andersen-Schule. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Nicole Danheisig besuchten sie das "Haus zum Löwen". Im malerischen Gebäude im Alten Ort der Hugenottenstadt ist nämlich das städtische Museum untergebracht.
Neu Isenburg. 

Ein Museum hatten viele Kinder unserer Klasse schon einmal mit ihren Eltern in den Ferien besucht: In Spanien, im Libanon, in Frankreich, in Indien, in Polen, in Afghanistan, in Portugal und natürlich in Frankfurt. Aber in einem Museum in Neu-Isenburg, der Stadt in der wir alle leben, waren wir noch nie!

Unsere Lehrerin schlug deshalb vor, doch einmal das Stadtmuseum "Haus zum Löwen" zu besuchen.

Obwohl wir alle das weiße Haus mit dem rotbraunen Fachwerk auf der Frankfurter Straße vom vorbei gehen kennen, konnten wir uns erst einmal gar nicht vorstellen, was sich dahinter verbergen würde. Einige Kinder dachten, dass es dort bestimmt ausgestopfte Tiere geben würde, mindestens aber einen ausgestopften Löwen zu sehen gibt! Andere dachten, dass sich bestimmt alte Bilder von Künstlern darin befinden und einige hofften, es könnte sich vielleicht sogar um ein Süßigkeiten-Museum handeln.

Unsere Erwartungen wurden aber weit übertroffen, denn wie sich herausstellte ist das "Haus zum Löwen" ein Museum für alle und mit allem, was uns Neu-Isenburger interessieren kann:

In dem seit 2011 neu gestaltetem Stadtmuseum kann man über viel die Entstehung von Neu-Isenburg von seinen Anfängen durch die Hugenotten bis zu Handwerksbetrieben unserer Zeit erfahren. Gut gefallen hat uns, dass man die Geschichten dazu nicht nur nachlesen kann, sondern in der Ausstellung auch spannende Gegenstände, ein Modell des alten Rathauses und Bilder und Filme dazu angeboten werden. Richtig spannend wird es aber dann in der Handwerkerabteilung, wo es um "Hasenhaarschneider", Waschutensilien und Werkzeuge von früher geht und es sogar einen "Würstchenraum" gibt.

Über die berühmte "Neu-Isenburger Rasenbleiche" und warum früher die Frankfurter ihre Wäsche am liebsten nur von den Neu-Isenburgern waschen lassen wollten, haben wir auch erfahren.

Außerdem gibt es auch noch einen tollen Musikraum. Aber das Beste fanden wir, war der Weltall-Raum in dem es um Thomas Reiter geht, einem berühmten Neu-Isenburger, der auch schon ins Weltall geflogen war.

Wer am Wochenende kommt, kann sogar in diesem Museum Apfelsaft (für die Kinder) und Apfelwein (für die Erwachsenen) trinken.

Also wer all das mal erleben will und erfahren will, warum Neu-Isenburg früher das "welsche Dorf" hieß, der sollte unbedingt mal im "Haus zum Löwen" vorbei schauen.

Hier lohnt sich ein Besuch mit der ganzen Familie.

Der nächste verregnete Sonntag kommt bestimmt!

Die Öffnungszeiten des Museums im Haus zum Löwen: freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, für Kinder einen Euro.

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