Interview: Kinder fragen den Pilzsachverständigen

Schüler im Gespräch mit Pilzsachverständigem Broschart.
Der grüne Knollenblätterpilz ist sehr gefährlich, denn die Gifte in ihm können zu Leberversagen und damit zum Tod führen.	Foto: Privat Der grüne Knollenblätterpilz ist sehr gefährlich, denn die Gifte in ihm können zu Leberversagen und damit zum Tod führen. Foto: Privat

Broschart: Als Kind bin ich mit meiner Mutter Pilze sammeln gegangen und habe mich immer mehr dafür interessiert. Dann habe ich viele Seminare besucht und eine Prüfung abgelegt. Seit 1987 bin ich Pilzsachverständiger.

Woran erkennt man die Sorte des Pilzes am besten?

Broschart: Man braucht mindestens drei Merkmale, um einen Pilz eindeutig bestimmen zu können.

Aus wie vielen Teilen besteht ein Pilz?

Broschart: Grob aus drei Teilen: Hut, Stiel und Wurzel. Und unter dem Hut aus Lamellen oder Röhren.

Welche Pilze kann man leicht verwechseln?

Broschart: Den Perlpilz mit dem Pantherpilz und den Champignon mit dem Knollenblätterpilz.

Stirbt man immer, wenn man einen giftigen Pilz gegessen hat?

Broschart: Kommt auf den Pilz an. Nur acht bis zehn Pilze sind auch wirklich tödlich.

Wie viele Pilzarten gibt es in Deutschland und weltweit?

Broschart: In Mitteleuropa gibt es etwa 3500 bis 4000 Großpilze und 6000 weltweit.

Wo wachsen Pilze? Auch unter Wasser?

Broschart: Pilze mögen es feucht, aber sie wollen keine nassen Füße. Es gibt aber auch Pilze, die zwei bis drei Zentimeter im Wasser stehen können.

Wie kann man Pilze zubereiten?

Broschart: Pilze putzen, in kleine Würfel schneiden, mit Butter und einem Hauch Wasser in der Bratpfanne bei geschlossenem Deckel langsam braten. Zum Schluss nach Geschmack würzen.

Literaturtipp, von Bernhard Broschart empfohlen: Rita Lüder: Grundkurs Pilzbestimmung, Quelle & Meyer Preis:19,95 Euro, ISBN 978 – 3- 494- 01341 – 1

Zur Startseite Mehr aus Themen von A bis Z

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen