Mattisburg und Rollikarussell

Die Jugendlichen der Werkstufe der Astrid-Lindgren-Schule berichten über die Neugestalung ihres Schulhofs.
Limburg. 

Dieser Artikel soll über den neuen Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule berichten. Unser Schulhof war früher genauso groß, aber er hat uns nicht so gut gefallen. Warum? Der Weg für die Rollstühle war steil und oft schlammig. Es gab nur sehr wenig zum Spielen.

Von außen sah der Zaun aus wie ein Käfig. Da brachte Herr Jansen eine ganz tolle Idee für einen neuen Schulhof. Die Lehrer und Lehrerinnen, die Schul-SV und die Schulleitung fanden seine Ideen super.

Aber leider: Wir hatten kein Geld. Na toll. So was Uncooles.

Dann kam unser 40-jähriges Schuljubiläum. Wir machten eine große Feier und bekamen total viel Geld geschenkt. Das war der Anfang. Denn danach wollten noch viele Menschen etwas Gutes für unsere Schule tun. Manche wollten mithelfen beim Bauen. Das waren die Azubis und Jugendmarkthelfer der Kreissparkasse und des Kreises. Auch die Lehrer und Lehrerinnen, Zivis, FSJ’ler, einige Eltern, Schüler und Schülerinnen machten mit. Manche Firmen spendeten Sachen oder Pflanzen oder borgten uns große Maschinen. Und nur der Chef, Herr Jansen, hat Geld bekommen. Alle anderen arbeiteten umsonst und brachten sogar noch ihre Arbeitsgeräte mit. Aber leckeres Essen gab es und natürlich was zu Trinken.

Im März 2010 hat alle Arbeit angefangen. Es war eiskalt. Schnee lag. Brrrr. Das Alte wurde abgerissen und auch gefällt. Oh nein, da waren wir aber doch traurig. Wir haben uns schon an das Alte gewöhnt.

Dann kam immer mehr Spaß an den tollen neuen Ideen: Pippi Langstrumpf und Herr Nielson auf der Schaukel, eine Mattisburg, ein Flüstertelefon, ein Rollikarussell … und noch viel mehr.

Alle Leute, die das lesen, sollten mal schauen kommen, was es hier jetzt gibt. Jetzt ist er nämlich fertig: unser neuer Schulhof in Limburg in der Wiesbadener Straße. Fertig geschafft sogar noch in unserem Schuljubiläumsjahr. Juchhu! Es wurde so viel Geld verbaut, wie 25 kleine Autos kosten würden.

Das rechneten uns die Azubis der Kreissparkasse aus, und die müssen es ja ausrechnen können!

Die ließen wir zwei Sätze beenden:

1. Am Bautag gefiel mir am besten, dass

. . . sich alle so gut verstanden haben.

. . alle Hand in Hand gearbeitet haben.

. . . wir selber etwas gebaut haben.

. . wir sofort ein gutes Ergebnis sahen.

2. Ich wünsche der Astrid-Lindgren-Schule, dass

. . .der Schulhof noch lange hält.

. . . alle viel Freude damit haben.

. . . dass alles bald grün wird.

. . . dass die Pausen verlängert werden.

Zum Schluss ließen wir den Bauleiter Herr Jansen noch diesen Satz beenden:

3. Ich habe mich für die Arbeit am neuen Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule interessiert, weil

. . . ich mithelfen möchte, dass ihr den allerschönsten Spielraum bekommt.

Autoren: Die Schüler der Werkstufe

Klassenlehrerin: Ingrid Kuba

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