Mit Röntgenstrahlen Drogen auf der Spur

Auch für kranke Menschen wird am Flughafen gesorgt, und zwar in der Flughafenklinik, die die weltweit größte Flughafenklinik ist. Sowohl für die circa 54 Millionen Passagiere, die jährlich am Flughafen sind, als auch für die über 70 000 Flughafenbediensteten sind drei Ärzte am Tag und ein Arzt in der Nacht zuständig.
Er hilft kranken Passagieren und den Angestellten: Dr. Walter Gaber ist der Chefarzt der Flughafenklinik. Foto: Robin Dörnfeld, Denise Fernandes Bilder > Er hilft kranken Passagieren und den Angestellten: Dr. Walter Gaber ist der Chefarzt der Flughafenklinik. Foto: Robin Dörnfeld, Denise Fernandes
Frankfurt. 

Die hier tätigen Mediziner haben neben ihrer Notarztausbildung auch mehrere Facharztausbildungen. Sie behandeln kranke Menschen in der Klinik, können aber auch auf dem gesamten Flughafengelände binnen vier bis sechs Minuten medizinische Versorgung sicherstellen. Darüber hinaus kommt das Team der Flughafenklinik in Notfällen auch auf den umliegenden Autobahnen oder den Nachbargemeinden zum Einsatz.

Chefarzt Dr. Walter Gaber und sein Team behandeln täglich etwa 120 – meist ältere – Menschen mit den unterschiedlichsten Beschwerden, damit diese ihre Reise antreten oder fortsetzen können. Neben Patienten mit Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen oder Heiserkeit finden sich auch solche mit Hautausschlägen, Kopf- oder Rückenschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder aber kleineren oder größeren Verletzungen.

Selbst die Versorgung von Riss- oder Platzwunden kann in der Flughafenklinik durchgeführt werden, und zwar in einem der zwei Operationssäle.

Zudem verfügt die Flughafenklinik auch über eine Röntgenabteilung. Diese wird nicht nur für die Diagnose von Brüchen genutzt. Auch bei Verdacht auf Drogenschmuggel spielt sie eine entscheidende Rolle. Wenn nämlich zuvor in der Zollkontrolle durch die Spürhunde ein sogenannter stiller Alarm ausgelöst wurde, werden die Passagiere geröntgt. So können Ärzte und Polizei sehen, ob die Fluggäste Drogen verschluckt haben.

Fazit: Der Flughafen bietet für Menschen in allen Lebenslagen einen besonderen Service an. Wir würden als Fluggäste gern einmal den VIP-Service nutzen.

Und sollten wir kurz vor dem Flug doch einmal krank werden oder sollte etwas anderes schiefgehen, dann wissen wir jetzt, dass wir beim Kirchlichen Sozialdienst und der Flughafenklinik bestens aufgehoben sind.

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