Mit einem Raddampfer fing es an

Die Primus-Linie ist mit fünf Schiffen das größte und modernste Schifffahrtsunternehmen in Hessen. Gegründet wurde es 1974 von Anton Nauheimer. Die Schiffe legen im Jahr 35 000 Flusskilometer auf Main, Rhein und Neckar zurück und befördern dabei jährlich mehr als 200 000 Passagiere.
Einen guten Blick auf den Main hatten die Schüler der Klasse 3d der Wilhelm-Hauff-Schule von Bord der "Nautilus" (l.) aus.	Fotos: Jordan/Schüler Bilder > Einen guten Blick auf den Main hatten die Schüler der Klasse 3d der Wilhelm-Hauff-Schule von Bord der "Nautilus" (l.) aus. Fotos: Jordan/Schüler
Frankfurt. 

Im April 2012 gab es zwei große Neuerungen bei der Primus-Linie. Marie Nauheimer, die Tochter des Geschäftführers, unterstützt ihren Vater bei der Arbeit. Außerdem fährt ein neues Schiff für die Primus-Linie in Frankfurt. Die "Maria Sibylla Merian" wurde am 20. April von Ex-Fußballnationalspielerin Birgit Prinz getauft.

So entstand die Primus-Linie: Im Jahr 1880 ließ Peter Nauheimer einen Raddampfer bauen. Schwanheims Gartenwirtschaften und die Wälder im Umland waren beliebte Ausflugsziele. Damals kostete eine Fahrt nur fünf Pfennig.

Im Ersten Weltkrieg hatte keiner Lust auf Vergnügungsfahrten mit dem Schiff. Deswegen übernahm der Besitzer, Peter Nauheimer, gemeinsam mit seinen Söhnen einen Schleppdienst. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schiff "Siegfried" von Bomben zerstört und das Schiff "Vaterland" als Feuerlöschboot eingesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg besaß das Unternehmen dann eines der modernsten und schnellsten Passagierschiffe auf Main und Rhein, die "Frankfurt".

Mit dem neuen Flaggschiff "Primus" machte sich Anton Nauheimer 1974 auf, das Ausflugsgeschäft auf Rhein und Main in eine neue Klasse zu steuern: In die Primusklasse. 1991 lief die "Nautilus" vom Stapel, ein echter Luxus-Liner.

Lea Anger, Ilias Akoudad, Cem Baydar, Nabil Hamayan, Dominick Neusser, Gioia Munari

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