«Probleme gibt es höchstens mit den Eltern»

Die Klasse 4c der Herzenbergschule in Hadamar berichtet für das Projekt «Zeitung in der Grundschule» der NNP über den Indoor-Spielplatz FoxBox in Limburg.
Limburg. 

Die Freude war groß, als die Klasse 4c der Herzenbergschule Hadamar erfuhr, dass sie ihren Zeitungsbericht über den Indoorspielplatz FoxBox schreiben würde. Er befindet sich in der WERKStadt in Limburg. Michael Fuchs (40), der Besitzer der FoxBox, zeigte den Kindern das Gelände und beantwortete sehr freundlich und geduldig all ihre Fragen. Es war genauso interessant, wie die Schülerinnen und Schüler es sich vorgestellt hatten, denn natürlich durften sie alle Spielgeräte auch selbst ausprobieren. Am beliebtesten waren der Drehtunnel und das Hamsterrad. Aber wie kam Michael Fuchs eigentlich vor sieben Jahren auf die Idee, die FoxBox zu bauen?

Autoren: Michelle Hoppen, Sharifa Soule

Die Anfänge der FoxBox

Michael Fuchs war damals gerade Vater geworden und suchte besonders im Winter nach einer schönen Spielmöglichkeit für sein Kind. Also entschloss er sich zum Bau der FoxBox. Er fuhr nach Belgien und in die Niederlande, um sich dort Indoorspielplätze anzuschauen und Anregungen zu sammeln. Denn in Deutschland gab es zu dieser Zeit noch keinen Indoorspielplatz. Mittlerweile gibt es zirka 300 davon.

Auf den Namen FoxBox kam Michael Fuchs aufgrund seines Nachnamens, denn Fuchs heißt auf Englisch fox und die Halle sieht aus wie eine große Box. Außerdem können sich Kinder diesen Namen sehr gut merken.

Mittlerweile gibt es in der FoxBox viele tolle Dinge zu entdecken: eine Kletterwand, ein Bungee-Trampolin, normale Trampolins, einen riesigen Klettervulkan, ein gigantisches Klettergerüst (genannt Spiel- und Klettereinheit) in der Mitte der Halle, Hüpfburgen, einen Softballshooter, einen Drehtunnel, ein Hamsterrad, vier Indoor-Fußballplätze und vieles mehr. Bald kommt sogar noch eine Minielektro-Kartbahn dazu.

Autoren: Leon Hajek, Jason Hamacher, Michelle Hoppen, David Kasper, Serina Löffler

Aus dem Nähkästchen

Michael Fuchs‘ Lieblingsspielgerät ist das riesige Klettergerüst in der Mitte der Halle, weil am meisten Arbeit drinsteckt. Es dauerte drei Wochen, es mit 20 Leuten aufzubauen – manchmal sogar bis nachts. Die beiden Kinder des FoxBox-Besitzers sind natürlich von dem Indoorspielplatz begeistert. Aber auch Michael Fuchs selbst spielt gerne einmal Fußball in der FoxBox. Der Vorteil gegenüber einem «normalen» Spielplatz ist laut Fuchs, dass es egal ist, wie das Wetter ist. Allerdings wird es im Sommer sehr heiß in der Halle. Im Gegensatz zu Spielplätzen im Freien kostet die FoxBox zwar Eintritt, dafür gibt es aber eine tolle Auswahl an Spielgeräten.

Die Kinder der Klasse 4c wollten außerdem wissen, ob Michael Fuchs schon einmal jemanden aus der FoxBox werfen musste. Seine Antwort überraschte die Schüler dann doch sehr: «Probleme gibt es höchstens mit den Eltern.» Er berichtete von einem Streit zwischen zwei Kindern, der aber schnell wieder beendet war. Nachdem die Kinder sich schon längst wieder vertragen hatten, fingen allerdings die Eltern der Kinder eine Rangelei miteinander an, sodass sie zusammen mit ihren Kindern die FoxBox verlassen mussten.

Autoren: David Germscheid, Vincent Jank, Niklas Ries, Michelle Weimer, Steven Weimer. Klassenlehrerin: Lilith Fries

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