Projekt ZING: Eintracht-Profis hautnah

Mit viel Engagement hatte die Klasse ihren Einsatz als Schülerreporter des Projektes "Zeitung in der Grundschule" (ZING) bei Eintracht Frankfurt vorbereitet. Sie machte sich über das Stadion kundig. Es wurden Fragen gesammelt, auf Karten aufgeschrieben und Gruppenaufträge vergeben.
Die Commerzbank-Arena, das Stadion von Eintracht Frankfurt, schauten sich die Nachwuchsreporter genau an.	Foto: Eintracht Frankfurt Die Commerzbank-Arena, das Stadion von Eintracht Frankfurt, schauten sich die Nachwuchsreporter genau an. Foto: Eintracht Frankfurt
Frankfurt. 

Schon allein die Größe und Atmosphäre, als die Kinder durch einen Seiteneingang das Stadion betraten, war beeindruckend. An der Haupttribühne entlang ging es zu vier kleineren Trainingsplätzen, an denen die Spieler von Eintracht Frankfurt ihr Training absolvierten. Dies war eines der Höhepunkte, die die Kinder an diesem Tag erwarteten.

So nah die prominenten Fußballspieler zu erleben, dazu hatten die wenigsten Kinder vorher schon Gelegenheit gehabt. Auch die Hütchen, die überall auf dem Fußballplatz verteilt waren, machten die Kinder neugierig. Unter der Leitung von Co-Trainer Reiner Geyer wurde den Kindern ein interessantes und abwechslungsreiches Training geboten. Dies beinhaltete vor allem Übungen zur Verbesserung der Technik und der Kondition.

So liefen die Spieler zum Beispiel in Vierer-Gruppen zweimal um den Platz, hielten den Ball mit den Füßen hoch, dribbelten durch Hütchen, wurden mit einem Band zu zweit miteinander verbunden und mussten dabei den Ball sauber zurückschießen und köpfen oder spielten genaue Pässe in den Lauf.

Jede Übung dauerte ungefähr fünf Minuten. Danach kamen die Spieler immer wieder im Kreis zusammen und bekamen vom Co-Trainer die nächsten Anweisungen. Parallel dazu fand ein Torwarttraining mit den drei Torhütern Oka Nikolov, Thomas Kessler und Timo Hildebrand statt. Die Torwarte ließen sich den Ball zuschießen und mussten ihn zwischen zwei Puppen fangen, sie versuchten, in der Luft den Ball zu fangen und sich danach abzurollen.

In einer weiteren Übung mussten die Torhüter über Hindernisse springen und dann einen Ball abwehren. Die Paraden der Torhüter begeisterten die Kinder zunehmend. Der krönende Abschluss des Trainings bestand darin, dass sich jedes Kind Autogramme von Spielern ergattern konnte. Diese wurden auf T-Shirts, auf Blöcken oder in den Eintracht-Frankfurt-Heften gesammelt. Da tat es auch keinen Abbruch, dass der Trainer Armin Veh auf Quartiersuche in Dubai und sechs Spieler bei Länderspielen sowie drei Spieler mit der U 21 unterwegs und somit nicht beim Training dabei waren.

Die Pressekonferenz

Ein weiterer Höhepunkt war die eigens für die Klasse eingerichtete Pressekonferenz mit Alexander Meier im Eintracht-Frankfurt-Museum. Die Kinder konnten wie "echte Reporter" dem langjährig verdienten Eintrachtspieler Fragen stellen, die sie sich vorher überlegt hatten: Wie sind Sie zu Eintracht Frankfurt gekommen? Wie fühlen Sie sich bei Eintracht Frankfurt? Wie will die Mannschaft den Wiederaufstieg schaffen? Welche Mannschaften der Zweiten Liga schätzen Sie besonders gut ein? Dies sind nur einige der zahlreichen Fragen, die die Schüler und Schülerinnen gestellt haben.

Alexander Meier beantwortete die Fragen sehr verständlich und mit viel Geduld. Der Spieler berichtete zum Beispiel, dass er mit 18 Jahren seine Fußballkarriere bei St. Pauli angefangen hat und dann beim Hamburger SV spielte. Sein dortiger Trainer ist zu Eintracht Frankfurt gewechselt und hat ihn dorthin geholt. Er fühlt sich bei Eintracht Frankfurt wohl, ist schon sieben Jahre dort und hat seinen Vertrag gerade wieder verlängert.

Die Stadionführung

Der dritte Höhepunkt war die Führung durch das Stadion. Patrick Widera vom Eintracht-Frankfurt-Marketing führte die Kinder durch bedeutende Teile des Stadions. Diese durften sich die Mannschaftskabinen, die Trainerbänke, die Presseplätze und die Kapelle ansehen. Besonders beeindruckend waren die Dusch- und Entkühlungsbecken, der Weg von den Kabinen hoch ins Stadion sowie die Aussicht von den Medienplätzen runter aufs Stadion. Die Kinder erfuhren einiges, zum Beispiel: Die Entkühlungsbecken sind zur Regenerierung der Muskeln gedacht und werden bei größerer Belastung der Spieler (zum Beispiel zwei Spiele in der Woche) eingesetzt. Im Umkleideraum werden die Spieler auch massiert. Die Stühle in der Kapelle sind rot-schwarz gehalten und erinnern an die Eintracht-Farben. Hier finden vor allem Taufen und Hochzeiten statt. Das Stadion hat 45 000 Sitzplätze und 6000 Stehplätze, und das Spielfeld ist 110 Meter lang.

Autoren: Klasse 4b

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