Reise in die Zeit vor 20 Millionen Jahren

Die Schüler der Klasse 4b der Ludwig-Richter-Schule wurden bei ihrer Fossiliensuche nicht enttäuscht. Reich war die Ausbeute ihrer Ausgrabungen im Geologischen Denkmal.
Schüler der Klasse 4b der Ludwig-Richter-Schule bei der Fossiliensuche. Foto: Yasmin El-Malki Schüler der Klasse 4b der Ludwig-Richter-Schule bei der Fossiliensuche. Foto: Yasmin El-Malki
Frankfurt. 

Muscheln, Schnecken und Algen kamen bei der Suche nach Fossilien zum Vorschein und ließen die Schüler weit in die Vergangenheit reisen. Begleitet wurde die Fossiliensuche von Peter Prinz-Grimm, der als Professor für Geologie an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität lehrt und auf dessen Initiative das Denkmal binnen zwei Monaten fertiggestellt wurde.

Fossilien sind versteinerte Überreste von Tieren oder Pflanzen. Wenn ein Tier stirbt, verwest es, indem es durch Bakterien und Pilze zersetzt wird. Wird dieser Prozess unterbrochen, zum Beispiel indem das Tier durch Schlamm bedeckt wird, kann die Fossilisation stattfinden. Dabei werden die organischen Teile durch Kalk oder Kieselsäure ersetzt und das Wasser aus dem Körper gepresst. Bei der Ausgrabung werden Spezialwerkzeuge gebraucht, da Fossilien sehr zerbrechlich sind. Mitunter kommt aber auch ein Bagger zum Einsatz. Oft liegen Fossilien an Stellen, die schwer zugänglich sind. Bei der Feinarbeit benötigt der Forscher einen Hammer und einen Pinsel.

Die besonders aufwendige Suche wird manchmal durch besondere Funde belohnt. So berichtete Peter Prinz-Grimm von einem versteinerten Krokodil in Chile oder besonders schönen bunten Schnecken.

Von Luan Grapci, Robin Djakovic, Markus Löffelholz, Kaspar Koch

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