«Sagt einfach, der Bürgermeister ist schuld»

«Willkommen im Rathaus der Stadt Oberursel, schön dass ihr da seid!» So nett wurde die Klasse 3a der Grundschule am Urselbach von Carmen Witzel begrüßt, die für die Pressearbeit zuständig ist. Endlich konnte der Termin bei Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) beginnen. Der Bürgermeister sollte den Nachwuchsreportern Rede und Antwort stehen. Das Interview führten: Selenay Köktas, Charlotte Martens, Catrina Needham, Jannis Reschke, Lennart Zehnder.
Oberursel. 

Herr Brum, wieso sind Sie Bürgermeister geworden?

HANS-GEORG BRUM: Ich habe einen Beruf, der viele Anforderungen hat. Es ist eine interessante Tätigkeit, bei der man eigene Ideen einbringen und vieles gestalten kann.

Was machen Sie in Ihrem Beruf am liebsten?

BRUM: Ich treffe mich sehr gern mit Bürgern und Schülern der verschiedenen Schulen, aber auch mit Vereinen und Gruppen. Der Kontakt mit den Bürgern ist mir ganz wichtig.

Wie sieht Ihr Morgen aus, bevor Sie ins Büro müssen?

BRUM: Ich bin eher ein Langschläfer. Meine Frau verlässt vor mir das Haus. Ich warte dann bis die Kinder fertig sind. Dann fahre ich um 7.45 Uhr ins Büro. Kurz vorher frühstücken wir noch etwas gemeinsam.

Wie lange arbeiten Sie am Tag?

BRUM: Um 8 Uhr fange ich an. Manchmal gehe ich abends erst sehr spät, so gegen 22 Uhr. Auch am Wochenende sind sehr oft Sitzungen.

Was war die größte Herausforderung bei der Planung des Hessentages?

BRUM: Da gibt es viele Herausforderungen! Wir haben viele Stadtprojekte, wo etwas gebaut wird. Eine gute und preisgünstige Umsetzung war da eine große Herausforderung. Die Straßenbaumaßnahmen sind sehr schwierig. Auch die Planung des Programms. Wenn ihr mal zu spät zur Schule kommt, dann sagt ihr einfach eurer Lehrerin, der Bürgermeister ist schuld.

Herr Brum, Sie sind doch in Stierstadt aufgewachsen. Sind Sie auch dort zur Schule gegangen?

BRUM: Ja, in die Grundschule und erst mal auf die Realschule. Früher hieß sie Mittelpunktschule, heute ist das die IGS. Mein Wirtschaftsabitur habe ich dann an der Feldbergschule gemacht.

Waren Sie dann auch gut in der Schule?

BRUM: Ja, ich war sicherlich ein ganz guter Schüler, aber nicht überragend.

Welche Hobbys haben Sie?

BRUM: Ein bisschen Sport und Reisen. Ich gehe gern joggen und in die Sauna. Ich lese auch gerne Krimis aus Skandinavien.

Haben Sie auch mal Ferien, und was machen Sie dann?

BRUM: So viele Ferien wie ihr habe ich nicht, aber Urlaub. Ich muss dabei aber auch auf die Ferien meiner Kinder Rücksicht nehmen. Wir waren zum Beispiel in den Sommerferien in den USA und in den Herbstferien in London. Ansonsten fahren wir im Urlaub zum Wandern gerne ins Allgäu oder an die See.

Noch eine letzte Frage: Was machen Sie gar nicht gerne?

BRUM: Was mir nicht liegt, ist die Hausarbeit. Darüber beklagt sich immer meine Frau!

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