Wie Stadtkinder die Natur erleben

Von Auf der Kinder- und Jugendfarm der Dreieichhörnchen können Kinder viel erleben. Sie kümmern sich um die Tiere oder lernen schmieden: Die Farmpädagogen kümmern sich um die jungen Besucher.

Auf der Kinder- und Jugendfarm der Dreieichhörnchen können Kinder viel erleben. Sie kümmern sich um die Tiere oder lernen schmieden: Die Farmpädagogen kümmern sich um die jungen Besucher.

Dreieich. Piepsi läuft Julia quakend hinterher, das Mädchen geht in die Hocke und nähert sich vorsichtig dem Hals des Tieres. Die Ente schaut zutraulich und lässt sich tatsächlich vorsichtig streicheln. «Piepsi ist mit der Hand aufgezogen worden, deswegen ist sie so zutraulich», berichtet Julia. «Wenn die Kinder sich ihr vorsichtig nähern, ist sie wirklich ganz ruhig.»

Erpel Donald hat die Zuwendung für seine Entenfrau gesehen und kommt laut schimpfend auf Piepsi und Julia zu, das Mädchen muss lachen: «Ich glaube, Donald will auch gestreichelt werden.» Der Erpel aber rennt vorbei und schaut, wo der Rest der Entenschar steckt, die frei auf dem Gelände der Dreieichhörnchen herumlaufen. Neben den Hühnern, Katzen und den beiden Farmhunden gibt es auf der Kinder- und Jugendfarm in Sprendlingen auch Schafe und die beiden Ponys Billie und Lotte, die gerade bei den Mädchen sehr beliebt sind.

Während Julia mit Piepsi schmust, ist Farmpädagogin Karin Johannsmann mit ihrer Hündin Aisha und einer Kindergruppe auf dem Ponypaddock mit «Hundedressur» beschäftigt. Die Hündin ist gut erzogen, hört aufs Wort, und für ein kleines Stückchen Käse folgt sie den Kinder überall hin. Eifrig trainieren sie, Aisha durch den Reifen springen zu lassen, bauen kleine Hindernisse und üben Sitz und Platz.

Feuer angezündet

Nur wenige Meter weiter, im großen Hüttendorf auf dem rund ein Hektar großen Farmgelände, hat der zweite hauptamtliche Pädagoge der Dreieichhörnchen, Florian Streb, gerade das Feuer in der Schmiede angezündet. «Das Schmieden ist derzeit der Magnet für die größeren Jungs», sagt die Dreieichhörnchen-Vorsitzende Silvia Kestem. «Die Jungs finden es spannend, aus dem heißen Eisen Kunstwerke zu formen.»

Im großen Farmgarten gibt es Gemüse und Obst zu hegen und zu pflegen, die Tiere wollen versorgt werden, es gibt ein breites offenes Angebot zur Förderung der kreativen Talente, und die Weite des Geländes lädt auch mal zum Toben ein. Der riesige Erdhügel beispielsweise wird im Winter sogar zum Schlittenfahren genutzt, im Sommer sausen die Kinder mit den Bobbycars herunter.

Täglich geöffnet

Das Farmgelände öffnet jeden Tag von Montag bis Samstag seine Pforten. Von 14 bis 18 Uhr kann gespielt und gelernt werden. Auch an den Vormittagen ist die Farm immer mehr gefragt: Kindergärten oder Schulklassen kommen, nutzen das Gelände und machen Unterricht unter freiem Himmel.

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