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ISTAF in Berlin: Obergföll verliert WM-Revanche

Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll hat ihren letzten Wettkampf der Leichtathletik-Saison als Dritte beendet.
Die Speerwerferin gewann bei der Leichtathletik-WM in Moskau die Goldmedaille. Foto: Michael Kappeler Die Speerwerferin gewann bei der Leichtathletik-WM in Moskau die Goldmedaille. Foto: Michael Kappeler
Berlin. 

Beim 72. Internationalen Stadionfest in Berlin musste sie bei der WM-Revanche erneut die Überlegenheit der Russin Maria Abakumowa anerkennen, die mit 70,53 Metern eine Weltjahresbestleistung aufstellte. Den Weltrekord der Tschechin Barbora Spotakova (72,28 Meter) verpasste die WM-Dritte damit nur um 1,75 Meter.

Christina Obergföll kam mit nur einem gültigen Versuch und 63,30 Metern hinter Ex-Europameisterin Linda Stahl aus Leverkusen (65,35) auf Platz drei. Im letzten Saison-Wettkampf fehlte ihr die Power, der Russin noch einmal ernsthaft Paroli bieten zu können. Bereits vor dem ISTAF hatte die Offenburgerin erklärt, möglicherweise nun ein Jahr Wettkampfpause einzulegen, um gezielt ihre vierten Olympischen Spiele in Rio 2016 ansteuern zu können.

Im Kugelstoßen gab es auf den ersten beiden Rängen den gleichen Einlauf wie bei der WM in Moskau. Die sächsische Vizeweltmeisterin Christina Schwanitz musste sich mit 19,43 Metern auf Rang zwei der favorisierten neuseeländischen Titelträgerin Valerie Adams (20,58) geschlagen geben. Die Olympia-Zweite Nadine Kleinert aus Magdeburg beendete mit 17,73 Metern als Vierte ihre lange Erfolgskarriere, in der sie auch dreimal Vizeweltmeisterin geworden war.

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