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Österreich steigt ab

Österreich und Slowenien sind bei der Eishockey-WM abgestiegen. Beiden Teams reichten Achtungserfolge zum Abschluss nicht. Österreich wurde letztlich der Sieg der Letten gegen Frankreich zum Verhängnis, der andererseits den Balten sogar Viertelfinal-Chancen bescherte.
Bitterer Abgang: Thomas Hundertpfund und die österreichische Auswahl stehen als Absteiger fest. Fot: dpa Bitterer Abgang: Thomas Hundertpfund und die österreichische Auswahl stehen als Absteiger fest. Fot: dpa
Helsinki.  Österreich und Slowenien kehren nach nur einem Jahr wieder in die Eishockey-Zweitklassigkeit zurück. Beide Teams hinterließen in ihren letzten Partien bei der WM-Vorrunde zwar einen positiven Eindruck, konnten den schnellen Abstieg aber nicht verhindern. Die Österreicher unterlagen Rekordchampion Russland am Montag trotz eineinhalb beachtlicher Drittel mit 4:8 (3:3, 1:3, 0:2) und beenden die Vorrundengruppe in Helsinki als Letzte. Slowenien verlor gegen Kanada erst in der Verlängerung 3:4 (2:0, 1:2, 0:1).

Für eine Überraschung sorgte Lettland beim 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) gegen Frankreich, das den Balten am Dienstag sogar die kaum noch für möglich gehaltene Chance lässt, ins Viertelfinale einzuziehen. Für den Coup müsste Lettland aber am Abend gegen Co-Gastgeber Finnland gewinnen und auf Punkteverluste Deutschlands und der Slowakei hoffen.

Den Abstieg Sloweniens besiegelte das 3:2 (2:0, 1:2, 0:0) der Dänen über Weißrussland. Daran änderte auch deren Achtungserfolg gegen die Kanadier nichts, die wiederum Punkte im Kampf um den Gruppensieg in Stockholm liegen ließen. Die Nordamerikaner übernahmen dank des Overtime-Tores von Steven Stamkos zwar vorübergehend die Tabellenspitze vor der Schweiz. Die Eidgenossen können aber mit einem Punktgewinn gegen Weißrussland den Gruppensieg perfekt machen.

Österreich hielt gegen den russischen Titelverteidiger das Match überraschend lange offen, führte nach den Toren von Matthias Iberer, NHL-Profi Thomas Vanek und Michael Raffl im ersten Drittel sogar zwischenzeitlich 3:2. Die Russen überzeugten aber mit einer überragenden Effizienz: Bei nur 18 Torschüssen sprangen acht Treffer heraus. Zum Vergleich: Österreich schoss 36 Mal auf den Kasten.
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