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Strafversetzung bei fehlerhaften Boxenstopps

Formel-1-Piloten müssen künftig mit einer Strafe rechnen, wenn Räder beim Boxstopp nicht richtig montiert wurden. Dies hat der Internationale Automobil-Verband FIA übereinstimmenden Medienberichten zufolge beim Großen Preis von Ungarn beschlossen.
Ein fehlerhafter Boxenstopp soll künftig Startplätze kosten. Foto: Srdjan Suki Ein fehlerhafter Boxenstopp soll künftig Startplätze kosten. Foto: Srdjan Suki
Budapest. 

Allerdings lag zunächst keine offizielle Bestätigung des Dachverbandes vor. Nach mehreren Quellen sollen aber die Teammanager entsprechend informiert worden sein. Wenn Mechaniker das Rad nicht richtig anbringen, soll der entsprechende Fahrer künftig zehn Plätze in der Startaufstellung verlieren.

Auslöser für diese Reglementsänderung war ein Unfall beim Großen Preis von Deutschland vor knapp drei Wochen. Auf dem Nürburgring hatte sich am Red Bull von Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber nach dem Wechseln ein Hinterreifen gelöst und einen Kameramann in der Boxengasse getroffen. Nach diesem Vorfall hatte die FIA bereits beschlossen, dass das Tempolimit in der Boxengasse von 100 auf 80 Stundenkilometer reduziert wird.

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