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Wolfsburg will Kruse - Eberl: „Gibt keine Angebote”

Der Bundesliga steht ein spektakulärer Wechsel ins Haus. Champions-League-Aspirant VfL Wolfsburg hat Interesse an Nationalspieler Max Kruse. Dank einer Ausstiegsklausel ist der Gladbacher im Sommer zu haben.
Ist heiß begehrt: Max Kruse. Foto: Roland Weihrauch Ist heiß begehrt: Max Kruse. Foto: Roland Weihrauch

Wolfsburg (dpa) - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg will Nationalspieler Max Kruse von Borussia Mönchengladbach verpflichten.

Dies bestätigte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs der Onlineausgabe des „kicker”, nachdem zuvor „Bild am Sonntag” und Sport1 von Wolfsburgs Interesse an Kruse berichtet hatten. „Ja, wir beschäftigen uns mit ihm, wissen aber auch, dass wir nicht alleine sind”, sagte Manager Allofs.

Der 27-jährige Offensivspieler soll dank einer Ausstiegsklausel nach Ende der Saison für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro wechseln können. „Es ist bekannt, dass Max Kruse die Möglichkeit hat, seinen Verein zu verlassen”, erklärte Allofs. Der Gladbacher Manager Max Eberl dementierte bisherige Angebote für seinen Spieler. „Es gibt keine Anfragen und keine Angebote. Wir sprechen noch im Mai mit seinem Berater”, sagte der Ex-Profi.

Dies könnte in Kürze erfolgen. Womöglich dann, wenn der VfL Wolfsburg die bevorstehende Qualifikation für die Champions League unter Dach und Fach gebracht hat. Denn der Angreifer passt ins Raster des Pokalfinalisten. „Kruse ist noch einmal ein Stürmer mit einem anderen Profil als die Stürmer, die wir haben”, sagte Allofs dem „kicker”.

Kruse, der am vergangenen Sonntag mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg über den VfL Wolfsburg auch die Borussia in Richtung Champions League schoss, wollte sich zu einem möglichen Wechsel nicht äußern. „Kein Kommentar. Ich beantworte nur Fragen zum Spiel in Berlin”, sagte Kruse auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur.

In Mönchengladbach besitzt Kruse noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Im Sommer 2013 kam der Profi für 2,5 Millionen Euro vom SC Freiburg zur Borussia. Er bestritt für die „Fohlen” in zwei Jahren 62 Bundesligaspiele und erzielte 21 Treffer.

(dpa)
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