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Eintracht Frankfurt: Bastian Oczipka und Omar Mascarell droht Sperre

Von Am Samstag beim Heimspiel gegen Ingolstadt werden sich die Fans des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf ein Geduldsspiel einstellen müssen.
Bastian Oczipka und Omar Mascarell: Den wichtigen Defensivkräften der Eintracht droht eine Sperre. Foto: FNP / imago Bastian Oczipka und Omar Mascarell: Den wichtigen Defensivkräften der Eintracht droht eine Sperre.
Frankfurt. 

An diesem Samstag (15.30 Uhr) hat es die Frankfurter Eintracht nicht nur mit dem sperrigen FC Ingolstadt zu tun, es lauert auch die gelbe Gefahr. Mit Bastian Oczipka und Omar Mascarell sind gleich zwei Defensivspieler von einer Sperre bedroht. Oczipka hat bislang vier Gelbe Karten gesehen, Mascarell schon neun. Bei der nächsten Verwarnung sind sie für ein Spiel raus. Was bei den Mangelerscheinungen in der abwehrenden Abteilung eine Gefahr darstellt.

Zuletzt bei der 0:3-Niederlage in Leverkusen konnten beide Spieler die Sperre fürs Heimspiel vermeiden. „Irgendwann passiert es aber“, sagt Trainer Niko Kovac zwar lapidar. Dennoch wird er sich zumindest wünschen, dass es nicht bei beiden gemeinsam passiert.

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An den Gegentoren in Leverkusen war der Keeper macht- und schuldlos. Hradecky spielt weiterhin eine überragende Saison und ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Adler.<b>Martin Hansen (Torwart)</b><br></br>
Der Däne verdrängte in der laufenden Saison den in die Spielzeit als Stammtorhüter gestarteten Nyland. Der Keeper zeigte starke Leistungen, ohne große Fehler zu machen und ist ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft. <b>Seine Qualität reicht aber nicht aus, um Hradecky zu besiegen: 1:0 für die Eintracht.</b>

Rücksicht nehmen im Sinne von vorsichtiger spielen, aber soll, will und kann keiner, das ist in der Bundesliga nicht möglich. Zwar hat gerade Mascarell in den letzten Begegnungen unnötige unfaire Aktionen vermieden, sein Spiel umstellen aber kann der Spanier nicht. Er wird als Abfangjäger im Mittelfeld gebraucht, als Spieler, der den Ball hält, ihn auch verteilt. Dabei wird manchmal allerdings auch seine Schwäche deutlich: Zu selten spielt er den Ball nach vorne, noch seltener wird er als Mittelfeldspieler torgefährlich.

Diese mangelnde Torgefahr aus dem Mittelfeld ist es, die die Frankfurter auch vor der Partie gegen Ingolstadt wieder beschäftigt. Kovac hat das schnelle Passspiel üben lassen, das Abspiel in die „Tiefe“, um eine dichtgestaffelte Abwehr zu überwinden. Da Mijat Gacinovic wegen einer Gelbsperre fehlt, wird ziemlich sicher Ante Rebic im Team stehen. Dessen Qualitäten im „eins gegen eins“, also im Dribbling, sind dringend gefragt, damit Spieler wie Alex Meier oder Haris Seferovic im Strafraum auch einmal den Ball bekommen.

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Viele taktische Übungen sollen unter der Woche beim „Geheimtraining“ durchgespielt worden sein. Ziel aller Bemühungen: Die richtigen Mittel finden, um das engmaschige Abwehrnetz der Ingolstädter aufzureißen. Im Hinspiel beim 2:0-Sieg war dies durch Standardsituationen gelungen. Einmal hatte David Abraham den Ball nach einer Ecke ins Tor geköpft, einmal Bastian Oczipka mit einem mächtigen Schuss aus 20 Metern einen Abpraller nach einer Ecke genutzt. Beide Male war Marco Fabián der direkte oder indirekte Vorbereiter. Was das nächste Problem deutlich macht, denn Fabián fehlt seit Wochen und wird noch Wochen fehlen.

Kovac bereitet seine Mannschaft auf ein „Geduldsspiel“ vor, ganz so wie es gegen Darmstadt vor zwei Wochen gelaufen ist. Die Ingolstädter freilich haben mehr spielerische Substanz als die „Lilien“, werden wenigstens ab und zu versuchen, eigene Konter zu fahren. Durchaus möglich, dass die Frankfurter darauf mit einer Viererkette reagieren. Dies würde bedeuten, dass neben Jesus Vallejo noch David Abraham in der Innenverteidigung spielen wird. Abraham konnte nach seiner Oberschenkelzerrung am Donnerstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren.

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