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Eintracht Frankfurt: Eintracht in Klein-Karben: Zeit für Reservisten

Am Dienstag um 18 Uhr spielt die Frankfurter Eintracht beim KSV Klein-Karben. Der ehemalige Hessenligist ist inzwischen bis in die Kreisoberliga abgerutscht. Bei den Adlern fehlen ohnehin neun Profis. So können Regäsel, Flum oder Hrgota mal wieder Spielpraxis sammeln.
Foto: imago
Karben. 

Alle Fans der Frankfurter Eintracht sollten sich nächsten Dienstagabend nichts vornehmen. Um 18 Uhr gastieren „Fußballgott“ Alex Meier, Lukas Hradaecky, Marco Fabian – kurz: Niko Kovacs Mannen, zu einem Spiel in Klein-Karben. Gastgeber ist eine Auswahl mit Akteuren der Verbandsliga-A-Jugend des KSV Klein-Karben (Trainer: Kevin Kanschat) und des Kreisoberligisten FC Karben (Trainer: Harez Habib/Javier Pato Otero).

Bilderstrecke Diese 10 BuLi-Kicker waren mal Jugendspieler bei Eintracht Frankfurt
Niklas Süle ist Nationalspieler. Und er war mal Jugendspieler von Eintracht Frankfurt. Seine Karriere nahm aber fernab der Heimat erst richtig an Fahrt auf. So wie die vieler Kicker, die einst für die Jung-Adler gespielt haben. Wer sonst noch im Frankfurter Leistungszentrum ausgebildet wurde und danach erfolgreicher Profi wurde, sehen Sie in unserer Bildergalerie..<b>Niklas Süle</b></br>

Niklas Süle ist zwar gebürtiger Frankfurter, kommt aber aus Mörfelden-Walldorf. Dort hat er bei Rot-Weiß Walldorf das Fußballspielen begonnen. Bald wechselte das Talent in die Jugendakademie von Eintracht Frankfurt. Dort spielte er von 2006 bis 2009 mit dem Adler auf der Brust. Dann ging es weiter zum heutigen Konkurrenten aus Darmstadt. Schließlich wechselte er nach Hoffenheim, wo ihm der Durchbruch in der Bundesliga gelang. Der 1,95-Meter-Hüne mauserte sich vom U21 Nationalspieler zum Silbermedaillen-Gewinner von Rio und schließlich zum Nationalspieler bei den "Großen": Beim 2:0-Sieg am 31. August 2016 gegen Finnland debütierte Süle für die A-Nationalmannschaft. Zur neuen Saison wechselt er zum Rekordmeister FC Bayern München.<b>Nicolai Müller</b></br>

Hauptposition Rechtsaußen, solide Scorer-Werte, großer Kämpfer - klingt irgendwie nach dem Ex-Frankfurter Profi Stefan Aigner. Ist aber Nicolai Müller. Der HSV-Profi hat auch eine SGE-Vergangenheit. Bis zur U17 schnürte er die Schuhe für die Eintracht. Dann ging es über Fürth und Sandhausen zum Nachbarn nach Mainz, wo er schließlich zum Bundesliga-Spieler wurde. Nach Anlaufschwierigkeiten hat der Flügelspieler sich mittlerweile auch in Hamburg durchgesetzt. Gut für die Hanseaten. Denn: 4,5 Millionen Euro sollen damals beim seinem Wechsel von Mainz 05 in den Norden geflossen sein.

„Wir freuen uns riesig, haben aber noch jede Menge Organisatorisches bis zum Dienstag vor der Brust“, sagt Steffen Potter, 1. Abteilungsleiter Jugendfußball beim KSV. Der Verein hatte das Eintracht-Spiel über Frankfurts Premiumpartner Mainova anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums und als Belohnung für ausgezeichnete Jugendarbeit schon zu Jahresbeginn „geschenkt“ bekommen. Alles war für den 10. Februar vorbereitet, die Partie sollte in Frankfurt ausgetragen werden. Nur einer spielte an jenem Mittwoch nicht mit: der Wettergott. Viel Nass verhinderte die Austragung. Nun soll’s im zweiten Anlauf klappen.

Bilderstrecke Facebook, Twitter, Instagram: Das sind die Accounts der Stars von Eintracht Frankfurt
Wir haben die nachgesehen, welcher Eintracht-Spieler in welchem sozialen Netzwerk aktiv ist - Twitter, Instagram oder Facebook. Alle Social-Media-Accounts der SGE finden Sie in der folgenden Bildergalerie. 
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Potters Ziel gegen den Bundesliga-Fünften: „Nicht zweistellig verlieren.“ Was er sogar noch einen Tick höher einstuft: „Wenn wir ein Tor schießen würden. Ich glaube, dass der, dem das am Dienstag gelingt, ein Leben lang davon träumen und erzählen kann.“

Vielleicht ist es ja Niclas Müller (17). Der A-Jugend-Stürmer des KSV, der auch als F1-Trainer tätig ist, war 1999 – im 100. Jahr der Eintracht-Gründung – von Eintracht-Verantwortlichen als „Jahrhundertkind“ im Frankfurter Sankt Katharinen-Krankenhaus mit Blumenstrauß und Trikot bedacht worden. „Niclas wird am Dienstag spielen“, nickt Potter. Er war am 1. August 2000 beim unvergessenen 2:1-Testspielsieg des damals in der Oberliga spielenden KSV Klein-Karben gegen die Eintracht Zuschauer. Durch ein Eigentor von Eintrachts Marco Gebhardt und ein Tor von Enis Dzihic bereitete der KSV den von Felix Magath trainierten Adlerträgern (für die Rolf-Christel Guié-Mien verkürzte) eine Schmach.

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