E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 19°C

Kacar ärgert sich über die Eintracht

Gojko Kacar ist verärgert über seinen geplatzten Wechsel vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt. Praktisch in letzter Minute wurde das Angebot zurückgezogen. Sein Berater nennt das Frankfurter Vorgehen "merkwürdig".
HSV-Profi Gojko Kacar ist verärgert. Foto: dpa HSV-Profi Gojko Kacar ist verärgert. Foto: dpa
Hamburg. 

Mit großer Verärgerung hat Gojko Kacar auf den geplatzten Wechsel vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt reagiert. «Das ist alles sehr enttäuschend gelaufen. Frankfurt hat mir ein Angebot gemacht und wir waren uns einig - und dann hat der Verein sein eigenes Angebot wieder zurückgezogen», sagte der serbische Fußball-Nationalspieler. Sein Onkel und Berater Milan Kacar nannte die Frankfurter Vorgehensweise in der «Hamburger Morgenpost» (Freitag) «schon merkwürdig - und auch recht unprofessionell».

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner äußerte am Freitag Verständnis für Kacars Kritik. «Das kann ich verstehen. Er hätte auf viel Geld verzichtet, um die sportliche Herausforderung zu suchen und bei einem tollen Verein wie Eintracht Frankfurt wieder in den Fokus zu rücken. Dass er da enttäuscht ist, ist normal und nachvollziehbar», sagte Hübner in einem Interview der «Frankfurter Rundschau».

Dem Vernehmen nach hat der Aufsichtsrat der Eintracht dem fast schon perfekten Wechsel auf Leihbasis in letzter Minute aus Kostengründen doch nicht zugestimmt. «Wir haben die Option geprüft und uns dann noch mal zusammengesetzt und sind übereingekommen, von einem Transfer Abstand zu nehmen. Dies hat nichts mit der Qualität und der Mentalität des Spielers zu tun, denn die stimmt», berichtete Hübner. Für Kacar, der kürzlich auch schon vor der Einigung mit dem Bundesliga-Rivalen Hannover 96 stand, ist es der zweite geplatzte Wechsel innerhalb weniger Tage.

Der Profi wehrte sich in dem Zusammenhang erneut gegen den Vorwurf, seinen gut dotierten Vertrag beim HSV (Laufzeit bis 2015) aussitzen zu wollen. «Es wird immer erzählt, mir geht es hier nur ums Geld. Das ist totaler Quatsch. Ich hätte in Frankfurt auch für die Hälfte von dem gespielt, was ich hier bekomme. Ich wollte Spielpraxis sammeln», betonte Kacar.

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen