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Eintracht Frankfurt: Meier zeigt es den Kritikern

Alexander Meier ist mal wieder der Mann des Tages. Die Lebensversicherung schnürte gegen den HSV einen Doppelpack - und stellte dabei noch eine persönliche Bestmarke ein.
Mann des Spiels: Alex Meier war gegen Hamburg nicht zu halten. Foto: Marc Schüler Mann des Spiels: Alex Meier war gegen Hamburg nicht zu halten.
Frankfurt. 

Alexander Meier konnte sich ein Lachen selbst nicht verkneifen. «Das gibt jetzt ein bisschen Ruhe», sagte der Frankfurter Toptorjäger nach dem 2:1 (1:1) gegen den Hamburger SV, das eine turbulente Woche am Main doch noch zu einem versöhnlichen Ende brachte. Natürlich wird es bei der Eintracht auch in Zukunft nicht beschaulich zugehen, dafür ist die launische Diva einfach nicht gemacht. Kaum einer kennt das so gut wie Meier, seit 2004 im Verein. «Bei uns weiß man einfach nicht, was nächste Woche wieder los ist», fügte der 32-Jährige deshalb mit einem schelmischen Grinsen hinzu.



Mit seinen Saisontreffern 15 und 16 führte der schlaksige Offensivspieler die Hessen am Samstagabend wieder einmal fast im Alleingang zum «richtungsweisenden» Sieg, wie Vorstandsboss Heribert Bruchhagen den verdienten Dreier gegen insgesamt enttäuschende Hamburger bezeichnete. Meier ist und bleibt die Lebensversicherung der Frankfurter, weshalb es höchst erstaunlich ist, warum gerade der einzige Ausnahmespieler im Team immer wieder im Mittelpunkt von Diskussionen steht.
 

Zu Saisonbeginn ließ Trainer Thomas Schaaf den Publikumsliebling links liegen. Zum Start seiner ersten Amtszeit außerhalb von Bremen wollte der langjährige Werder-Coach ein Zeichen setzen. Doch schon nach drei Spieltagen kehrte Meier in die Stammformation zurück.

Bilderstrecke Eintracht: Meier sichert der SGE drei Punkte gegen Hamburg
Die Frankfurter Eintracht traf am Samstagabend (28.02.2015) auf den Hamburger Sportverein. Unsere Fotostrecke zeigt Bilder von der Begegnung.50.500 Zuschauer kamen am Samstagabend in die Commerzbank-Arena. Der Beginn der Partie dürfte nach dem Geschmack der Frankfurter Anhänger gewesen sein.Johan Djourou foulte in der elften Spielminute den Frankfurter Lucas Piazon im Strafraum. Schiedsrichter Florian Meyer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.


Nach dem 1:3 im Derby beim FSV Mainz 05 stellte nun Sportdirektor Bruno Hübner den dienstältesten Profi im Kader an den Pranger, bemängelte, dass die Mitspieler für ihn die Drecksarbeit machen müssten.

Meier stellt Bestmarke ein

Meier war in den Tagen danach sichtlich angefressen. Die passende Antwort gab er nun mit seinen beiden Toren (12. Minute/Foulelfmeter, 54.) gegen den HSV - auch wenn er dies selbst nicht so sah. «Ich weiß nicht, ob ich darauf antworten muss», sagte der Matchwinner. «Die Diskussion ist natürlich völliger Schwachsinn.»

 

In der Tat ist es grotesk, dass sie sich in Frankfurt mit ihrer Kritik immer wieder auf Meier stürzen. Sicherlich hatte der 1,96-Meter-Riese auch in dieser Saison ein paar schwächere Auftritte dabei, doch mit seinen Toren gegen den HSV stellte er bereits am 23. Spieltag seine persönliche Bestmarke aus der Saison 2012/13 ein.

In der Torjägerliste liegt er nur noch einen Treffer hinter Bayerns Überflieger Arjen Robben. Geht also doch noch etwas mit der Torjägerkanone? «Ne, der Robben macht's. Der macht ja in jedem Spiel ein oder zwei Tore», sagte Meier zurückhaltend.

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