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Konrad bleibt beim FSV

Von Am Sonntag (13.30 Uhr) empfängt der Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt den 1. FC Köln. Das Gastspiel des Bundesliga-Absteigers wird am Bornheimer Hang endlich mal wieder für ein volles Haus sorgen.
Manuel Konrad.	Foto: Klein Manuel Konrad. Foto: Klein
Frankfurt. 

Auf dem Festplatz am Ratsweg laufen die Vorbereitungen für die am 22. März beginnende Dippemess auf Hochtouren. Einige Aufbauten der Achterbahn, die später die Besucher beim größten Frankfurter Volksfest in rasender Fahrt unterhalten soll, ragen bereits in den derzeit so tristen Himmel. Nur einen Steinwurf davon entfernt wollen die Profifußballer des FSV Frankfurt am Sonntag den Versuch unternehmen, wieder an Fahrt aufzunehmen.

Knapp eine Woche nach der 0:3-Niederlage beim FC St. Pauli empfangen die Bornheimer im Frankfurter Volksbank Stadion mit dem 1. FC Köln eine Mannschaft, die sich seit Wochen auf der Überholspur befindet. Nach einem schwachen Saisonstart hat sich der Bundesliga-Absteiger durch eine beeindruckende Erfolgsserie von mittlerweile elf Begegnungen in Folge ohne Niederlage auf den vierten Tabellenplatz verbessert und ist bei drei Punkten Rückstand auf den 1. FC Kaiserslautern wieder mittendrin im Kampf um den dritten Rang, der zur Bundesliga-Relegation berechtigt.

Mindestens 4000 Fans aus Köln werden ihre Mannschaft nach Frankfurt begleiten, nach den zuletzt so dürftig besuchten Heimspielen gegen Sandhausen, Ingolstadt und Cottbus können sich die Verantwortlichen des FSV endlich mal wieder über eine zweitligareife Kulisse freuen. Knapp 9000 Zuschauer werden am Sonntag erwartet, und die sollen eine Frankfurter Mannschaft erleben, die sich im Gegensatz zur Pleite beim FC St. Pauli erheblich engagierter und konzentrierter präsentiert. Das fordert zumindest FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann. "Wir haben eine gute Chance, erfolgreich zu sein, wenn wir uns alle auf unsere Aufgaben konzentrieren und miteinander als Mannschaft auf dem Platz auftreten", erklärte Möhlmann, der auf die nach wie vor verletzten Gledson und Edmond Kapllani sowie auf den noch ein Spiel gesperrten Nils Teixeira verzichten muss.

Bei ihren personellen Planungen für die kommende Spielzeit sind die Verantwortlichen des FSV Frankfurt gestern einen weiteren Schritt voran gekommen. Denn nach Zafer Yelen, Alexander Huber und Michael Görlitz hat auch Manuel Konrad seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. "Ich fühle mich sehr wohl beim FSV Frankfurt und genieße jede Minute, die ich auf dem Platz stehen kann", sagte der 24 Jahre alte Defensivspieler. Dies war allerdings nicht immer so: Konrad, der im Sommer 2010 von der Spielvereinigung Unterhaching an den Bornheimer Hang gewechselt war, schaffte beim FSV erst unter Möhlmann den Durchbruch. "Manuel hat sich hervorragend entwickelt und ist zu einer festen Größe in unserem Spiel gereift", lobte Uwe Stöver den in der Freiburger Fußball-Schule ausgebildeten Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann. Uwe Stöver, der Geschäftsführer Sport des FSV Frankfurt, hofft nun, dass er auch mit Nils Teixeira, Marcel Gaus und Yannick Stark, deren Verträge ebenfalls im Sommer auslaufen, Einigung erzielen wird.

FSV zwei Mal am Samstag

Unterdessen hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Spieltage 28 und 29 der Zweiten Bundesliga terminiert. Der FSV wird seine Begegnungen jeweils samstags um 13 Uhr bestreiten: am 6. April in Regensburg und eine Woche später am 13. April zu Hause gegen Duisburg.

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